Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen
29. Juli 1600
München-Maxvorstadt * Das wohl mit weitem Abstand Verabscheuungswürdigste der Hinrichtung aber ist, dass der inzwischen elfjährige Hansel Pämb, auf dem Pferd des Bußamtmanns sitzend, der qualvollen Hinrichtung seiner Eltern und Brüder beiwohnen muss. Doch auch dem Kind bleibt der spätere Feuertod nicht erspart, da Hansel ja schon „im Mutterleibe dem Teufel geweiht und an seiner Stelle ein anderes gestohlenes Kind getauft worden sei“.
Straße:
Hackerbrücke 0
Personen:
Pämb Anna angebliche Hexe, Pämb Paulus angeblicher Hexer, Pämb Gumpprecht angeblicher Hexer, Pämb Michael angeblicher Hexer, Pämb Hansel angeblicher Hexer, Neuchinger Christoph Bannrichter, Schmälzl Georg Schneider, Schölz Ulrich BauerSchmälzl Georg Schneider, Schölz Ulrich Bauer
Schlagwörter:
Hexenverfolgung, Hexen, Pappenheimer-Prozess, Altes Rathaus, Galgenberg, Hackerbrücke, Landsberger Straße