Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen
30. April 1919
München-Isarvorstadt * Zwischen 16:30 und 17.30 Uhr werden im Hof des Luitpold-Gymnasiums weitere acht Geiseln von Angehörigen der Roten Armee - erneut ohne gerichtliches Verfahren und Urteil - erschossen. Nach den Hinrichtungen räumen die Rotarmisten die Schule.
Mit Ausnahme des Kunstmalers und Professors Ernst Berger sind die restlichen sieben Erschossenen Mitglieder oder Anwärter auf eine Mitgliedschaft in der Thule-Gesellschaft.
Wer den Befehl für die Hinrichtung gegeben hat, kann nicht mehr herausgefunden werden, weil sich der verantwortliche Kommandant bei seiner späteren Festnahme erschießt.
Personen:
Berger Ernst Kunstprofessor,
Schlagwörter:
Räterepublik, Rote Armee, Diktatur der Roten Armee, Luitpold-Gymnasium, Thule-Gesellschaft, Rotarmisten, Hinrichtung