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Fakten

SPD und FDP behaupten ihre Regierungsmehrheit 

3. Oktober 1976

Bundesrepublik Deutschland – Bonn * Bei der Wahl zum 8. Deutschen Bundestag erreicht

  • die SPD mit Bundeskanzler Helmut Schmidt 42,6 Prozent der Zweitstimmen (−3,2 Prozentpunkte gegenüber 1972). 
  • Die CDU/CSU mit Kanzlerkandidat Helmut Kohl erzielt 48,6 Prozent (+3,7), die FDP 7,9 Prozent (−0,5). Die Wahlbeteiligung liegt bei 90,7 Prozent. 
  • Die CSU gewinnt in Bayern 60,0 Prozent der Zweitstimmen. Bundesweit entspricht ihr Ergebnis 10,6 Prozentpunkten des gemeinsamen Stimmenanteils der Union.CDU und CSU bilden mit 243 stimmberechtigten Abgeordneten die stärkste Fraktion. 
  • SPD und FDP verfügen zusammen über 253 Mandate – 214 für die SPD und 39 für die FDP – und damit über einen Vorsprung von zehn Sitzen gegenüber der Union. 
  • Die sozialliberale Koalition setzt ihre Regierungsarbeit fort. 

Am 15. Dezember 1976 wählt der Bundestag Helmut Schmidt erneut zum Bundeskanzler. 

Zu den Sitzzahlen: Einschließlich der 22 West-Berliner Abgeordneten zählen CDU/CSU 254, SPD 224 und FDP 40 Sitze. Die Berliner Abgeordneten besitzen damals kein volles Stimmrecht und zählen bei der Kanzlerwahl nicht mit. 

Schlagwörter: Bundestagswahl, CDU, CSU, SPD, FDP