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14. September 1442
Herzog Albrecht III. überträgt die Münchner Synagoge an Hans Hartlieb 

München-Graggenau * Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus München schenken Herzog Albrecht III. und Herzogin Anna die Synagoge in der Judengasse dem herzoglichen Leibarzt Johannes „Hans“ Hartlieb. Damit endet das mittelalterliche Gemeindeleben an diesem Ort. Hartlieb lässt um 1442/44 im Untergeschoss des Gebäudes eine Marienkapelle einrichten. 

6. März 1445
Arbeiter aus Oberbaiern helfen beim Festungsbau 

München * Herzog Albrecht III. weist seine Pfleger und Amtleute an, München in den kommenden zwei Jahren Arbeiter für die Befestigungsarbeiten zu schicken. Sie unterstützen die Bürger beim Bau der Mauern und Gräben. Für die herangezogenen Arbeiter sind Brot und ein Zehrpfennig vorgesehen. 

Die Schanzarbeiten locken viele Arbeiter in die Gegend von München. Viele Tagelöhner, Maurer und Zimmerleute siedeln hauptsächlich in der Au und Haidhausen an. 

1455
Dr. Johann Hartlieb verfasst ein Buch über die Kunst der Zauberei

München * Der Arzt und Schriftsteller Dr. Johann Hartlieb verfasst für den Markgrafen Johann von Brandenburg-Kulmbach ein „Puoch aller verpoten kunst und ungelaubens und der zaubrey“. 

Johann Hartlieb ist mit Sibilla verheiratet, der illegitimen Tochter von Herzog Albrecht III. und Agnes, und schon deshalb eng mit dem Münchner Hof verbunden.