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7. Oktober 1738
Grundsteinlegung für die Michaelskirche in Berg am Laim

Berg am Laim * Unter der Leitung von Philipp Jakob Köglsperger wird der Grundstein für die Michaelskirche in Berg am Laim gelegt. Die Festpredigt hält der Franziskanerpater Landelius in der Michaels-Kapelle in der Josephsburg. Der für den Baubeginn erforderliche Freisinger Konsens liegt zu diesem Zeitpunkt jedoch noch immer nicht vor.

17. Dezember 1738
Fischer greift in den Streit um die Bauleitung ein

Berg am Laim * Zehn Monate nach seiner Entlassung meldet sich der Architekt Johann Michael Fischer erneut zu Wort. Da das von Kurköln geförderte Bauvorhaben bislang kaum über die Grundsteinlegung hinausgekommen ist, stellt er in einem Schreiben an den Rat der Stadt München die Eignung seines Konkurrenten Philipp Jakob Köglsperger infrage, bietet seine Dienste als Architekt an und stellt für den Fall seiner Wiedereinstellung eine Spende von 300 Gulden durch einen „guten Freund“ in Aussicht. 

Hintergrund des Konflikts ist unter anderem, dass Köglsperger trotz der ihm im September 1735 vom Münchner Rat erteilten Zulassung zu einer bürgerlichen Meisterstelle sein Meisterstück noch nicht vorlegt hat.

März 1739
Fischer übernimmt erneut die Bauleitung

Berg am Laim * Johann Michael Fischer übernimmt wieder die Bauleitung der Michaelskirche in Berg am Laim. Köglsperger arbeitet zunächst als Palier weiter, scheidet nach Konflikten mit Fischer jedoch auch aus dieser Funktion aus. Nach seiner Flucht aus München wird er in Freising wegen des Vorwurfs des Ehebruchs verhaftet.