Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein
München * Der russische Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin trifft während seiner Emigration in München ein. Er lebt hier illegal unter dem Namen Meyer.
München * Der russische Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin trifft während seiner Emigration in München ein. Er lebt hier illegal unter dem Namen Meyer.
Petersburg * Wladimir Iljitsch Lenin trifft in Russland ein, nachdem er mit Hilfe der deutschen Führung aus dem Schweizer Exil per Zug durch Deutschland und Schweden geschleust worden ist.
Schweiz - Deutsches Reich - Russland * Mit Einverständnis und Unterstützung der deutschen Regierung durchquert Wladimir I. Lenin zusammen mit 30 „Revolutionären“ aus der Schweiz kommend im Zug das Deutsche Reich. Deutschland verspricht sich von Lenins Rückkehr eine Verschärfung der innenpolitischen Unruhen in Russland.
Berlin - Petersburg * Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt „Lenin“, kehrt auf deutscher Veranlassung hin aus seinem Schweizer Asyl nach Petrograd zurück.
Petersburg * In seinen „Aprilthesen“ fordert Wladimir I. Lenin in Petrograd eine sozialistische Revolution zur Ablösung der bürgerlichen Regierung.
Petersburg * Der erste gesamtrussische Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte findet in Petrograd statt. Wladimir I. Lenin unterstreicht den Führungsanspruch seiner Partei.
Petersburg * Nach der Niederschlagung des Putschversuchs in Petrograd gegen die Provisorische Regierung flieht Wladimir I. Lenin nach Finnland.
Petersburg * Das russische Parlament wird aufgelöst. Das neue republikanische Vorparlament wird von den Bolschewiken boykottiert. Wladimir I. Lenin beschließt in der ZK-Sitzung der Bolschewiken den bewaffneten Aufstand gegen die Regierung Alexander Kerenski.
Petrograd * Die Bolschewiki unter Führung Wladimir Iljitsch Lenins stürzen mit einem bewaffneten Aufstand die Provisorische Regierung Alexander Kerenskis. Rote Garden und revolutionäre Soldaten besetzen strategisch wichtige Punkte der Hauptstadt und umstellen den Winterpalast. In der Nacht zum 8. November nehmen sie den Regierungssitz ein und verhaften die dort verbliebenen Minister.
Der Zweite Allrussische Sowjetkongress billigt die Machtübernahme. Eine neue Regierung, der „Rat der Volkskommissare“ unter Lenins Vorsitz, beansprucht die Herrschaft im Namen der Arbeiter- und Soldatenräte. Der Umsturz bildet den Ausgangspunkt der bolschewistischen Staatsordnung. Die russische Revolution beginnt jedoch bereits mit der Februarrevolution, die im März 1917 zum Ende der Zarenherrschaft führt.
Nach dem damals in Russland geltenden julianischen Kalender ist der Tag der Machtübernahme der 25. Oktober – daher die Bezeichnung „Oktoberrevolution“. Die Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgt erst 1918: Auf den 31. Januar folgt unmittelbar der 14. Februar.
Petersburg * Bolschewistische Truppen stürmen den Winterpalast und verhaften die Regierungsmitglieder. Ministerpräsident Alexander F. Kerenski flieht zu den Truppen an der Nordfront. Der allrussische Rätekongress billigt die bolschewistische Machtübernahme.
Petersburg * Die siegreichen Revolutionäre in Russland bilden eine Regierung der Volkskommissare unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin. Sie erlassen ein Dekret über einen Frieden ohne Annexionen und Kontributionen.
Moskau - München * Der russische Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin gratuliert telegrafisch aus Moskau zur Räterepublik. Das Schreiben erreicht jedoch keinen der beglückwünschten Empfänger.
Moskau * Der russische Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin rühmt auf der Maiparade auch den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern.
„In allen Ländern haben die Arbeiter den Weg des Kampfes mit dem Imperialismus betreten. Die Arbeiterklasse, die sich befreit hat, feiert ihren Tag nicht nur in Sowjetrussland frei und offen, sondern auch in Sowjetungarn und Sowjetbayern“.