Karl Marx wird in Trier geboren
Trier * Karl Marx wird in Trier als drittes von neun Kindern geboren.
Trier * Karl Marx wird in Trier als drittes von neun Kindern geboren.
Köln * Die von liberalen Bürgern in Köln gegründete Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe erscheint erstmals. Karl Marx wird ab 15. Oktober 1842 die Redaktion übernehmen.
Köln * Karl Marx übernimmt die Redaktion der Rheinischen Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe, die seither einen noch radikaleren oppositionellen Standpunkt vertritt.
London * Karl Marx stirbt in London im Alter von 64 Jahren.
London * Karl Marx wird auf dem Highgate Cemetery im Londoner Stadtbezirk Camden beigesetzt. Friedrich Engels hält die Trauerrede.
München * Der bayerische Sozialdemokrat Georg Heinrich von Vollmar hält am 1. und am 6. Juli seine sogenannten „Eldorado-Reden“ [so genannt nach dem Lokal]. Nach dem Auslaufen der „Sozialistengesetze“ - so Vollmar - könne man „den Weg der Verhandlungen betreten und versuchen, auf der Grundlage der heutigen Staats- und Gesellschaftsordnung Verbesserungen wirtschaftlich und politischer Art herbeizuführen“. Die Idee, eine gewaltsame soziale Revolution sei unvermeidlich, ist damit ebenso aufgegeben wie die Theorie von Karl Marx. Außerhalb Bayerns werden Vollmars Ansichten nur wenig akzeptiert.
Rom * Der Vatikan verbietet allen katholischen Christen, „Das Kapital“ von Karl Marx zu lesen.
Rom * Der Vatikan untersagt Katholikinnen und Katholiken die Lektüre von Karl Marx’ Hauptwerk „Das Kapital“. Das Verbot steht im Zeichen der entschiedenen Ablehnung des Kommunismus durch die katholische Kirche unter Papst Pius XII.
München * Die geplante Benennung einer Straße in Neuperlach nach Kurt Eisner löst im Stadtrat eine heftige Auseinandersetzung aus. Während die CSU einer Ehrung von Karl Marx weitgehend zustimmt, bestehen gegen den Gründer des Freistaats Bayern erhebliche Vorbehalte.
CSU-Stadtrat Franz Josef Delonge fordert Rücksicht auf die noch lebende Witwe des Eisner-Mörders Anton Graf von Arco auf Valley. Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel hält dagegen: Arco ermordet Eisner, nicht umgekehrt.
Centa Haas von der CSU bezeichnet Eisner als Kommunisten und macht ihn auch für Ereignisse nach seinem Tod verantwortlich. Vogel widerspricht ihrer Gleichsetzung von Eisners Revolutionsregierung mit der erst nach seiner Ermordung ausgerufenen Räterepublik. SPD-Stadtrat Hans Fried kritisiert das Fortwirken älterer Geschichtsverfälschungen. Auch Eisners Angehörige hätten Anspruch darauf, dass München den Ermordeten endlich öffentlich würdigt.
Schließlich stimmt die CSU-Fraktion mehrheitlich zu. Ihr Sprecher Hans Stützle erklärt: „Mit der Namensnennung erfolgt keine Wertung der Revolution, sondern nur eine Würdigung der Persönlichkeit Eisners, der humanitäre Ziele verfolgte.“
Die Benennung der Kurt-Eisner-Straße wird gegen die Stimmen von Centa Haas und Ludwig Schmid vom Münchener Block beschlossen.