Menü
Home Veranstaltungen Fakten Suchbegriffe Personen Jahrestage Karte Zeitensprünge Podcast

Fakten

Fakten Karte Suchbegriffe Personen Jahrestage
2000
0 Chronik 2026
Dezember 1662
Ein schwimmender Palast für den Kurfürsten

Starnberg * Kurfürst Ferdinand Maria gibt den Bau des „Bucintoro“ in Auftrag, des repräsentativen Leibschiffs der kurfürstlichen Flotte. Die Idee für das Prunkschiff stammt aus dem Roman „Clélie“, der Lieblingslektüre der Kurfürstin Henriette Adelaide. Darin beschreibt die französische Schriftstellerin Madeleine de Scudéry ein prachtvolles Fest, das eine fürstliche Gesellschaft auf einer luxuriösen Galeere zu Ehren der Göttin Venus feiert. 

Der schwimmende Palast entsteht unter Mitwirkung venezianischer Schiffbaumeister. Die Bauleitung übernimmt der aus Venedig stammende „welsche Ingenieur“ Francesco Santurini. Er arbeitet bereits als Theaterarchitekt für den Kurfürsten und erhält im Zusammenhang mit dem Schiffsbau den ungewöhnlichen Titel eines „Schiffmeisters zu Starnberg“. 

Neben den beiden venezianischen Meistern wirken zahlreiche einheimische Handwerker am Bau des Schiffes mit. Auch Zimmerleute aus der Au beteiligen sich an der Entstehung des außergewöhnlichen Prunkschiffs.

Dezember 1662
Kurfürst Ferdinand Maria gibt den Bucintoro in Auftrag

Starnberg * Kurfürst Ferdinand Maria gibt den „Bucintoro“, das große Leibschiff der kurfürstlichen Flotte, in Auftrag. Die Anregung für den „Bucentaur“ kommt aus dem Roman „Clélie“, der Lieblingslektüre der Kurfürstin Henriette Adelaide. In dieser Geschichte schildert Madeleine de Scudery ein rauschendes Fest, das eine fürstliche Gesellschaft auf einer luxuriösen Galeere zu Ehren der Göttin Venus feiert. Die selbe Lektüre war auch der Anstoß für das Herzkabinett in der Münchner Residenz.  

Der schwimmende Palast entsteht unter Beteiligung venezianischer Schiffsbau-Meister. Die Leitung hat der „welsche ingeniere“ Francesco Santurini aus Venedig, der für den Kurfürsten schon als Theater-Architekt tätig ist und der sich deshalb den eigentümlichen Titel eines „Schifmaisters zu Starnberg“ einhandelt. Neben den zwei venezianischen Meistern beteiligte sich noch eine große Zahl einheimischer Arbeitskräfte am Schiffsbau. Selbst aus der Au kommen Zimmerleute.