Nach einer Missernte wird in Niederbaiern das Bierbrauen verboten
Landshut * Wegen Missernte und nachfolgender „ungewöhnlicher Getreidetheuerung“ verbieten die niederbaierischen Herzöge Ludwig III., Otto III. und Stephan I. das Bierbrauen.
Landshut * Wegen Missernte und nachfolgender „ungewöhnlicher Getreidetheuerung“ verbieten die niederbaierischen Herzöge Ludwig III., Otto III. und Stephan I. das Bierbrauen.
Niederbaiern * Nach dem Tod Herzog Stephans I. übernimmt Herzog Ludwig IV. der Baier gemeinsam mit dem noch lebenden Herzog Otto III. die Vormundschaft über Stephans unmündige Söhne Heinrich XIV. und Otto IV. Damit gewinnt Ludwig Einfluss auf die Regierung Niederbaierns.
Die Vormundschaft stößt auf den Widerstand von Stephans Witwe Judith und Teilen des niederbaierischen Adels. Sie bevorzugen eine Vormundschaft durch die Habsburger. Der Streit trägt zur wachsenden Rivalität zwischen Ludwig und Friedrich dem Schönen von Österreich bei.
Gammelsdorf * In der Schlacht bei Gammelsdorf, unweit von Moosburg, schlägt Herzog Ludwig IV. der Baier die Truppen der Habsburger und seines Bruders Rudolph.
Sein schneller Sieg wird durch das schlechte Wetter und einen dementsprechend morastigen Kampfplatz begünstigt. Im Aufgebot Herzog Ludwig des Baiern kämpfen oberbaierische Adelige und Bürger niederbaierischer Städte gegen österreichische und niederbaierische Ritter.
Die militärische Auseinandersetzung flammte auf, nachdem Österreich - unterstützt von Herzog Rudolph - Einfluss auf die niederbaierischen Angelegenheiten nehmen wollte. Dabei geht es konkret um die Vormundschaft der drei unmündigen Herzöge von Niederbaiern, den Kindern der verstorbenen Herzöge Stephan I. und Otto III..