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2000
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1911
Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

1920
Der Deutsche und österreichische Alpenverein triftet nach rechts ab

Wien * Eduard Pichl, studierter Chemiker“ und Hofrat in Wien, der „Vater der Bergwarte“ und Schwärmer für ein germanisches Christentum, gibt seinen Beruf auf, um sich fortan als hauptamtlicher Funktionär des Deutschen und österreichischen Alpenvereins der völkischen Propaganda zu widmen.

Innerhalb kürzester Zeit gewinnen seine Sympathisanten die Oberhand in 45 Sektionen, die sich als Deutsch-Völkischer Bund im DuOeAV zusammenschließen und mit ihrer Mehrheit Abstimmungsprozesse an den Vollversammlungen vorbei in ihnen genehme Ausschüsse umleiten.

1938
Der Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV wird umbenannt

München - Wien - München-Lehel * Nachdem Österreich als Ostmark dem Deutschen Reich „angeschlossen“ worden war, wird der Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV in Deutscher Alpenverein - DAV umbenannt.

Das Alpine Museum auf der Praterinsel erhält den Namen Alpines Museum des DAV. 

6. Dezember 2001
Ein Gedenkstein mahnt gegen Intoleranz und Hass 

München-Lehel * Neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel wird im Beisein von Vertretern des Deutschen und des Österreichischen Alpenvereins ein Gedenkstein enthüllt. Seine Inschrift lautet: „Gegen Intoleranz und Hass – 1921–1945 – Uns Bergsteigern zur Mahnung – DAV 2001.“  

Der Stein erinnert an die Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Bergsteiger sowie an die Verantwortung des Alpenvereins. Dazu gehört der antisemitisch motivierte Ausschluss der Wiener Sektion Donauland im Jahr 1924. Mit seiner Erklärung „Gegen Intoleranz und Hass“ bekennt sich der DAV 2001 zur Aufarbeitung dieser Geschichte.