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2000
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1911
Das Alpine Museum wird in den Räumen des Café Isarlust eröffnet

München-Lehel - Praterinsel * Nach Umbauarbeiten kann das Alpine Museum in den ehemaligen Räumen des Café Isarlust auf der Praterinsel eröffnet werden. Ziel der Ausstellung ist die Präsentation des Alpinismus und der Aktivitäten des Deutsch- und Österreichischen Alpenverein - DuOeAV. Im ersten Jahr zählt man bereits 30.000 Besucher.

1913
Gründung des Vereins der Freunde des Alpinen Museums

München-Lehel - Praterinsel * Die Begeisterung für das Alpine Museum auf der Praterinsel führt zur Gründung des Vereins der Freunde des Alpinen Museums. Er will die Lücken der Ausstellung schließen und den Ausbau des Museums fördern. Im Süden des Anwesens wird ein Alpenpflanzengarten angelegt und rund um das Haus Gesteinsblöcke der Geologischen Schausammlung ausgestellt.

1938
Der Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV wird umbenannt

München - Wien - München-Lehel * Nachdem Österreich als Ostmark dem Deutschen Reich „angeschlossen“ worden war, wird der Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV in Deutscher Alpenverein - DAV umbenannt.

Das Alpine Museum auf der Praterinsel erhält den Namen Alpines Museum des DAV. 

1988
Georg Welsch entdeckt den Vertragsbruch des Deutschen Alpenvereins

München-Lehel - Praterinsel * Kommunalreferent Georg Welsch entdeckt den Vertragsbruch des Deutschen Alpenvereins, der auf der Praterinsel statt eines Alpinen Museums die Hauptverwaltung des DAV eingerichtet hat. Welsch droht dem Verein mit der ortsüblichen Miete.

6. Dezember 2001
Ein Gedenkstein mahnt gegen Intoleranz und Hass 

München-Lehel * Neben dem Eingang des Alpinen Museums auf der Praterinsel wird im Beisein von Vertretern des Deutschen und des Österreichischen Alpenvereins ein Gedenkstein enthüllt. Seine Inschrift lautet: „Gegen Intoleranz und Hass – 1921–1945 – Uns Bergsteigern zur Mahnung – DAV 2001.“  

Der Stein erinnert an die Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Bergsteiger sowie an die Verantwortung des Alpenvereins. Dazu gehört der antisemitisch motivierte Ausschluss der Wiener Sektion Donauland im Jahr 1924. Mit seiner Erklärung „Gegen Intoleranz und Hass“ bekennt sich der DAV 2001 zur Aufarbeitung dieser Geschichte.