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24. August 1572
Die Bartholomäusnacht: Massaker an den Hugenotten 

Paris * In den frühen Morgenstunden beginnt ein staatlich angestoßenes Massaker an den protestantischen Hugenotten. Zunächst werden führende Vertreter der Glaubensgemeinschaft ermordet, darunter Admiral Gaspard de Coligny. Anschließend weitet sich die Gewalt zu einer allgemeinen Verfolgung aus. In Paris sterben schätzungsweise 2.000 bis 3.000 Menschen; in den folgenden Wochen greifen die Massaker auf weitere französische Städte über. Die Gesamtzahl der Opfer ist umstritten und wird auf 5.000 bis 30.000 geschätzt. 

Sechs Tage zuvor heiratet der protestantische Heinrich von Navarra die katholische Margarete von Valois. Die als Versöhnung gedachte Hochzeit führt zahlreiche hugenottische Adelige in das überwiegend katholische Paris. Nach einem gescheiterten Anschlag auf Coligny entscheidet der Hof um König Karl IX., gegen führende Hugenotten vorzugehen. Welche Rolle seine Mutter Katharina von Medici bei dieser Entscheidung spielt, ist bis heute umstritten. Das Massaker geht als „Bartholomäusnacht“ oder „Pariser Bluthochzeit“ in die Geschichte ein.

28. September 1628
Das erste Opfer der Pest

München * Im Haus des Geheimen Rats Bartholomäus Richel stirbt eine Magd vermutlich an der Pest. Umgehend werden alle Kontaktpersonen der Verstorbenen für zwanzig Wochen in Gartenhäusern vor der Stadtmauer isoliert. Durch diese Maßnahme kann eine Verbreitung der Seuche vermieden und die Zahl der Opfer klein gehalten werden.

1. August 1978
Der Nationalpark Berchtesgaden wird gegründet

München - Berchtesgaden * Der Nationalpark Berchtesgaden wird gegründet. Das 210 Quadratkilometer große Schutzgebiet im äußersten Südostzipfel Bayerns ist der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands. 

Hier befindet sich mit dem 2.713 Metern hohe Watzmann auch der zweithöchste Berg Deutschlands. Der Königssee mit der berühmten Wallfahrtskirche Sankt Batholomä liegt tiefeingeschnitten zwischen Felsen und urwüchsigen Wäldern.