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Um 14. September 1307
Philipp IV. befiehlt die Verhaftung der Templer

Frankreich * König Philipp IV. ordnet in einem geheimen Schreiben die Festnahme sämtlicher Templer in seinem Königreich und die Beschlagnahme ihrer Güter an. Als Begründung dienen Anschuldigungen wegen Ketzerei, Christusverleugnung und weiterer angeblicher Vergehen. 

Die königlichen Amtsträger bereiten eine landesweit koordinierte Aktion vor. Am 13. Oktober 1307 setzen sie den Befehl um. Damit beginnt die offene Verfolgung des Ordens in Frankreich. 

19. Oktober 1307
In Paris beginnen die Verhöre der gefangenen Templer

Paris * Sechs Tage nach der Verhaftungsaktion beginnen unter Leitung des dominikanischen Inquisitors Guillaume de Paris, auch Guillaume Imbert genannt, die Verhöre der in Paris festgehaltenen Templer. Im Mittelpunkt stehen die Anschuldigungen gegen den Orden, darunter Christusverleugnung, Kreuzschändung und angeblich obszöne Aufnahmezeremonien. 

Die Gefangenen stehen unter erheblichem Druck; auch Folter wird eingesetzt. Das erhaltene Protokoll dokumentiert die Aussagen von 138 Ordensbrüdern.