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3. August 1704
Straubing gelobt den Bau einer Dreifaltigkeitssäule 

Straubing * Angesichts der drohenden Kriegsgefahr geloben die kurfürstliche Regierung, das Stiftskapitel, der Stadtmagistrat und die Bürgerschaft, auf dem Oberen Stadtplatz eine marmorne Ehrensäule zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit zu errichten. Sie erhoffen sich davon Schutz vor Belagerung, Zerstörung und anderen Kriegsfolgen. 

Im Oktober wird Straubing von österreichischen Truppen beschossen und anschließend besetzt, bleibt jedoch von einer umfassenden Zerstörung verschont. 

17. Oktober 1704
Die Dreifaltigkeitssäule wird aufgestellt 

Straubing * Auf dem Oberen Stadtplatz wird die etwa 15 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule aufgestellt. Mit dem von Johann Gottfried Frisch entworfenen Barockmonument erfüllt Straubing noch während der österreichischen Besatzung das Gelübde vom 3. August 1704. Damals hatten Regierung, Stiftskapitel, Stadtmagistrat und Bürgerschaft die Errichtung einer marmornen Ehrensäule versprochen, falls die Stadt die Gefahren des Spanischen Erbfolgekriegs glimpflich übersteht. 

Am 20. Oktober 1709 wird die Votivsäule mit einem Hochamt und einer Prozession feierlich eingeweiht. Sie prägt bis heute den Straubinger Theresienplatz. 

17. Oktober 1709
Die Straubinger Dreifaltigkeitssäule wird eingeweiht 

Straubing * Auf dem heutigen Theresienplatz wird die barocke Dreifaltigkeitssäule feierlich eingeweiht. Das etwa 15 Meter hohe Denkmal erfüllt ein Gelübde, das Regierung, Stiftskapitel, Stadtmagistrat und Bürgerschaft während der Kriegsgefahr im August 1704 abgelegt haben. Sie versprachen die Errichtung einer steinernen Ehrensäule, falls Straubing von den Folgen der Belagerung weitgehend verschont bleibt. 

Die Säule entsteht nach einem Entwurf des Bogener Bildhauers Johann Gottfried Frisch – während Straubing weiterhin unter österreichischer Besatzung steht und das Kurfürstentum von der Kaiserlichen Administration regiert wird.