Kronprinz Ludwig [II.] bezieht die Kronprinzen-Appartements
München-Graggenau * Kronprinz Ludwig [II.] bezieht mit seinen Erziehern die Kronprinzen-Appartements im Festsaalbau der Residenz.
München-Graggenau * Kronprinz Ludwig [II.] bezieht mit seinen Erziehern die Kronprinzen-Appartements im Festsaalbau der Residenz.
München-Graggenau * König Ludwig II. beauftragt die Neuausstattung der Königswohnung in der Residenz. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Anschaffung neuer Möbel und um Tapeziererarbeiten. Gleichzeitig werden die Planungen für einen neuen Wintergarten in die Wege geleitet.
München-Graggenau * König Ludwig II. gibt den Auftrag für einen repräsentativeren offiziellen Zugang zu seiner Wohnung im nordwestlichen Pavillon des Festsaalbaues. Dazu müssen Bedienstetenwohnungen entfernt werden. Der dadurch entstehende 31 Meter lange Gang [= Nibelungen-Gang] mit 14 Fenstern zur Theatinerstraße wird ausgebaut.
München-Graggenau * Der Nibelungen-Gang bezeichnete neue Zugang zu den Königsappartements König Ludwigs II. in der Residenz wird von dem Maler und Graphiker Michael Echter mit dreißig Fresken aus dem Richard-Wagner-Zyklus „Der Ring der Nibelungen“ ausgemalt. Die Arbeiten dauern bis 1866 an.
München-Graggenau * König Ludwig II. lässt nach seiner Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte in Bayern die Unteren Hofgartenzimmer in der Residenz für die künftige Königin reicher ausgestalten. Zusätzlich dazu lässt er eine Wendeltreppe, die von seinem Arbeitszimmer direkt in das künftige Königinnen-Appartement führt, anlegen.
München-Graggenau * Der Hofbauinspektor Eduard von Riedel legt Pläne für die Neugestaltung der Appartements Ludwigs II. vor. Der König ist mit den Planungen nicht zufrieden und gibt die Aufgabe an Franz Seitz weiter.
Riedel legt auch seine Pläne für die Herstellung eines Dachpavillons auf dem Dach des Festsaalbaus vor. Der Dachgarten ist nur ein kleines, zimmergroßes Häuschen aus Eisen und Glas mit einem rechteckigen Grundriss.
München-Graggenau * Der Wintergarten auf dem Dach des Festsaalbausfür König Ludwig II. ist fertiggestellt. Der Monarch plant umgehend die Erweiterung des Dachgartens um 33 Fuß.
Graggenau * Eduard von Riedel legt die Pläne für den erweiterten Wintergarten König Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus vor.
Graggenau * König Ludwig II. gibt einen Maurischen Kiosk für seinen Wintergarten in der Residenz in Auftrag. Er soll ähnlich dem sein, den Karl von Diebitsch für die Pariser Weltausstellung 1867 geliefert hatte.
München-Graggenau * Der erweiterte Wintergarten Ludwigs II. auf dem Dach des Festsaalbaus ist fertiggestellt. Der König ist aber noch immer nicht zufrieden. Er will einen Maurischen Kiosk in seinem Dachgarten integriert wissen, der bereits im Herbst 1868 beauftragt worden war.
München-Graggenau * Die Königlichen Appartements König Ludwig II. im Pavillon des Hofgartentrakts der Residenz sind fertiggestellt und werden von dem Bayernmonarchen bewohnt.
München-Graggenau * König Ludwig II. gibt Carl von Effner den Auftrag für einen neuen königlichen Wintergarten auf dem Dach des Festsaalbaus der Residenz, mit den Ausmaßen 69,50 x 17,20 x 9,50 Metern. Um der Längenausdehnung entgegen zu wirken, wird der Dachgarten im Süden durch einen Quertrakt erweitert. Dazu wird im Kaiserhof ein dreiachsiger Unterbau errichtet.
Der für den neuen Wintergarten angefertigte Maurische Pavillon [Beauftragt im Herbst 1868] findet keine Verwendung. Er wird stattdessen im Park von Schloss Berg am Starnberger See aufgestellt.
München-Graggenau * Die Königlichen Appartements Ludwigs II. im Pavillon des Hofgartentrakts der Residenz werden fotografiert.
München-Graggenau * Der Königliche Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz ist fertiggestellt.
München-Graggenau * Nach dem Tod König Ludwigs II. wird der Königliche Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz aufgelassen.
München-Graggenau * Die Halle aus Glas und Eisen, die den Königlichen Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz bedeckt hatte, wird abgebaut und auf dem Gelände der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg - MAN in Nürnberg wieder aufgerichtet. Sie wird im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zerstört.
München-Graggenau * Der Querbau im Kaiserhof der Residenz, der für den Königlichen Wintergarten von Ludwig II. erbaut worden war, wird abgerissen.