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2000
0 Chronik 2026
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Der Freisinger Bischof Konrad I. kauft Garmisch

Werdenfelser Land * Ritter Swiker von Mindelberg verkauft sein Gut, „das Garmisch genannt wird“, um 250 Pfund Augsburger Pfennige an den Freisinger Bischof Konrad I. von Tölz und Hohenburg, „mit allem was dazu gehört“

1581
Erste Hexenverfolgungen in der Grafschaft Werdenfels

Werdenfelser Land * Elsbeth Schlamp aus Garmisch, „ein seltsames Mensch von Ansehen“, und Maria Neuwirth aus Klagenfurt werden in der Grafschaft Werdenfels der Zauberei beschuldigt. Ihnen wird die Erzeugung einer Seuche und eines schwerer Hagelschauers vorgeworfen. Da aber weder der Pfleger der Grafschaft, noch die Freisinger Regierung an einer Verfolgung interessiert sind, verläuft der Vorgang im Sand. 

1. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

Garmisch - Bernried * Das aus circa 250 Männern bestehende Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München.

Bei Bernried wird der Zug von einer Schublokomotive angefahren. Drei Verletzte und ein Toter müssen vermeldet werden. Der Unfall führt zum verspäteten Eingreifen des Freikorps Werdenfels in die Kampfhandlungen. 

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München-Großhesselohe * Das Freikorps Werdenfels wird um 10 Uhr in Großhesselohe ausgeladen. Um 12 Uhr marschiert die Kompanie Garmisch zum Isarthalbahnhof in Thalkirchen, um dann im „Krüppelheim“ [= Orthopädische Klinik] in Obergiesing zu verbleiben. Dort wird das Freikorps Werdenfels dem Bayerischen Schützenkorps unter Führung von Oberst Franz Xaver Ritter von Epp als Reserve zugeteilt.

Die Kompanie Partenkirchen vereinigt sich mit dem Korps Schwaben und begibt sich zur Humboldtstraße, wo es zu Kampfhandlungen kommt. Leider geben uns weder der Gefechtsbericht noch der Erlebnisbericht eines Ettaler Schülers genauen Bericht davon.

Jedenfalls beteiligt sich das Freikorps Werdenfels bis zum 6. Mai an den „Säuberungsmaßnahmen“ in Harlaching und Giesing, die als „Hochburg kommunistischer Verseuchung und Verhetzung“ angesehen werden.

Mehr Informationen über die Giesinger Vorgänge liefern Berichte des Freikorps Schwaben

um 1946
Tätigkeit für die amerikanischen Streitkräfte in Garmisch

Garmisch-Partenkirchen * Nachdem sich der Handel mit Süßwasserkrebsen als reines Saisongeschäft erweist, tritt Max Kreutzkamm erneut in den Dienst der amerikanischen Streitkräfte. Als General Manager übernimmt er die Leitung des Garmischer Eisstadions und die Oberaufsicht über die Kantine sowie das angeschlossene amerikanische Lebensmittellager.

1948
Rückkehr zum Konditorhandwerk 

Garmisch-Partenkirchen * Mit der Rückgabe des Garmischer Eisstadions an die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen endet Fritz Kreutzkamms Tätigkeit für die amerikanischen Streitkräfte. Bei Aufenthalten in München erkennt er den großen Bedarf an Süßwaren und Konditoreiprodukten. Er beschließt, wieder als selbstständiger Konditor zu arbeiten, holt seinen früheren Dresdner Betriebsleiter nach Garmisch und beginnt noch vor Weihnachten mit der Herstellung der berühmten Kreutzkamm-Stollen.