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Ab 27. Dezember 1945
Der „Brezel-Käfer“

Wolfsburg * Volkswagen beginnt mit der Serienproduktion des später so genannten „Brezel-Käfers“, der bis März 1953 gebaut wird. Seinen Spitznamen verdankt das Modell dem geteilten Heckfenster mit Mittelsteg, dessen Form an eine Breze erinnert.

Die Fensterteilung hat jedoch einen praktischen Grund: Gewölbtes Heckglas ist in der Nachkriegszeit für einen Kleinwagen noch zu aufwendig und zu teuer. Deshalb besteht das Heckfenster aus zwei flachen Glasscheiben. 

Die Bezeichnung „Brezel-Käfer“ ist keine offizielle Modellbezeichnung von Volkswagen. Sie setzt sich erst später unter Sammlern und Oldtimerfreunden als gebräuchlicher Name für diese frühe Käfer-Generation durch. 

 

Suchbegriffe: Breze, Brezel-Käfer, VW, Volkswagen
Oktober 2005
Die Residenzpost wird an eine Bietergesellschaft verkauft

München-Graggenau * Eine Bietergemeinschaft bestehend aus der Accumulata Immobilien Development und der LBBW-Immobilien, einer Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, erwirbt die ehemalige Residenzpost.

Die beiden Firmen haben ambitionierte Pläne für das Gebäude und wollen auf dem rund 4.300 Quadratmeter großen Grundstück ein Luxushotel der Extraklasse entstehen lassen, mit 160 bis 190 Zimmer, passend zur exklusiven Lage. 300 bis 390 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Im Gebäude können neben den Hotelzimmern und Suiten, Konferenzräume, ein Ballsaal, ein Wellnessbereich und edle Boutiquen Platz finden.

Während die Verhandlungen mit möglichen Investoren geführt werden, beantragen die Eigentümer eine alternative Nutzung. Diese ist ein Mix aus Gastronomie und Geschäften.

So findet sich hier die Diskothek „8seasons“, der Feinkosthändler Käfer, das Café L’Opera und andere mehr, darunter auch der Schuhhersteller „Ed. Meier“.

Nach dem 16. September 2006
Ein CSU-Stadtrat flippt vor der Käfer-Wies‘nschänke aus

München-Theresienwiese * Der ehemalige CSU-Jungspund Christian Baretti, (er ist 2005 aus der CSU ausgetreten) seinerzeit Stadtrat und Drahtzieher der CSU-Wahlfälschungsaffäre, droht dem Türsteher der Käfer-Wies‘nschänke: „Ich werde Euere Haus zerlegen“. Als der Chef des Wachdienstes ankündigt, den Fall der Stadt zu melden, bleibt Baretti stur - und wird letztlich doch ins Zelt gelassen. Doch sein Auftritt hat eine Konsequenz: Er erhält eine schriftliche Missbilligung der Stadt.