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14. Januar 1928
Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Berliner Kabarett der Komiker

Berlin * Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im Berliner Kabarett der Komiker auf. Das Engagement ist ursprünglich bis zum 20. Februar geplant. Vier Stücke spielt das Komikerpaar Valentin-Karlstadt: „Der Firmling“, „Die Orchesterprobe“, „Der reparierte Scheinwerfer“ und „Im Senderaum“. Während die anderen Stücke Pulikumsrenner sind, fällt „Der Firmling“ bei den Berlinern durch.

Der Überredungskunst Liesl Karlstadts ist es zu verdanken, dass er dem Wunsch der Theaterleitung zustimmt und seine Auftritte Ende des Monats ausdehnt. Er erhält dafür - mit 350 Mark für täglich zwei Vorstellungen - die höchste Gage, die je einem Gaststar im Kabarett der Komiker bezahlt worden ist. Gutes Geld vermindert scheinbar das Heimweh des Volkssängers.

Ab dem 1. November 1929
Valentin und Karlstadt begeistern Berlin 

Berlin * Karl Valentin und Liesl Karlstadt beginnen ein Gastspiel im „Kabarett der Komiker“. Den gesamten November hindurch zeigen sie das Bühnenstück „Im Photoatelier“. Der Schriftsteller und Theaterkritiker Max Herrmann-Neiße begrüßt ihre Rückkehr begeistert: „Köstlicher Winterbeginn: Karl Valentin und Liesl Karlstadt werden wieder bei uns sein. Nun braucht man die Münchner um nichts mehr zu beneiden.“ 

Ab dem 1. Dezember 1929
Die „Orchesterprobe“ im Kabarett der Komiker 

Berlin * Karl Valentin und Liesl Karlstadt setzen ihr Gastspiel im „Kabarett der Komiker“ mit der grotesken „Orchesterszene“ fort, die auch unter den Titeln „Die Orchesterprobe“ und „Tingeltangel“ bekannt ist. Das Berliner Gastspiel dauert bis zum 15. Januar 1930.