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2000
0 Chronik 2026
1767
Die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim ist abgeschlossen

Berg am Laim * Mit dem Einbau des Hochaltars findet die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim rund 30 Jahre nach der Zustimmung des Kölner Kurfürsten ihren Abschluss. Das Altargemälde „Michaels Triumph über Luzifer“ aus der alten Hofkapelle, entstanden 1694, wird erweitert und in den neuen Hochaltar integriert. 

Trotz des inzwischen einsetzenden Stilwandels vom Rokoko zum Klassizismus gelingt es, den Kirchenraum einheitlich in der Formensprache des Spätbarock und Rokoko zu vollenden. Maßgeblichen Anteil daran hat Johann Baptist Straub. Die Fertigstellung des Kirchenbaus erlebt Kurfürst Clemens August jedoch nicht mehr.

4. Oktober 1770
Hinwendung zu Schlichtheit und Klassizismus

München - Berg am Laim * Kurfürst Max III. Joseph erlässt ein Mandat zum Kirchenbau. Mit den neuen Vorgaben leitet er in Kurbaiern das Ende des kirchlichen Rokoko ein. Künftig sollen die Kirchenbauten einer „reinen und regelmäßigen Architektur“ folgen; überflüssiger Schmuck wird ebenso abgelehnt wie als unangemessen empfundene Verzierungen. Für Altäre, Kanzeln und Bildwerke fordert der Kurfürst eine dem sakralen Charakter angemessene „edle Simplizität“.