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1617
Im Bistum Eichstätt beginnen die Hexen-Verfolgungen

Eichstätt * Im Bistum Eichstätt beginnen die Hexen-Verfolgungen. Dort ist es Johann Christoph von Westerstetten, der sich bereits im Bistum Ellwangen als fanatischer Hexenbischof hervortat und an seiner neuen Wirkungsstätte die Hexen-Verfolgungen forciert. In seiner Amtszeit zwischen 1617 und 1630 lassen sich mindestens 155 Hinrichtungen [133 Frauen und 22 Männer] nachweisen. Mit seinem Tod enden auch die Verfolgungen.

Auch in Eichstätt gehen die Verfolgungen durch alle sozialen Schichten, Opfer werden Bürgermeister, Ratsherren und deren Frauen ebenso wie der Klosterrichter und andere. 

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands im Oberland 

Stallau bei Tölz * Bauern aus den Gerichtsbezirken Tölz und Benediktbeuern treffen sich in Stallau, um das weitere Vorgehen vorzubereiten. An den Beratungen beteiligen sich der Tölzer Pflegskommissär Joseph Ferdinand Dänkel und der Benediktbeurer Klosterrichter Joseph Bernhard Wendenschlegel. 

Die Beteiligung örtlicher Amtsträger erleichtert die Organisation des Aufstands. Zugleich verleiht sie dem Unternehmen gegenüber der Landbevölkerung den Anschein obrigkeitlicher Zustimmung.