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17. Oktober 1825
Konzession für die erste Kreutzkamm-Konditorei

Dresden * Heinrich Jeremias Kreutzkamm erhält die Konzession zur Eröffnung einer Konditorei mit Laden in Dresden. Mit diesem Schritt gründet er das Unternehmen Kreutzkamm und legt den Grundstein für eine bis heute bestehende Konditorei-Tradition. Seine Backkunst trägt maßgeblich zum internationalen Ansehen des Dresdner Christstollens bei. 

1838
Simon von Eichthal verkauft sein Palais an den Konditor Carl Rottenhöfer

München-Graggenau * Simon von Eichthal verkauft sein Palais an der Residenzstraße 26 an den Konditor Carl Rottenhöfer. Dessen Geschäft floriert derart, dass es schon bald nach seiner Eröffnung zur Königlich-Bayerischen Hofkonditorei ernannt wird.

Bis Mitte 2013 trägt es den Namen Confiserie Rottenhöfer Café Hag und befand sich an der selben Adresse.

16. April 1919
Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

München * In einem Anschlag der Wirtschaftskommission des Vollzugsrats heißt es: „Wer sein Geschäft böswillig schließt, wird sofort dem Revolutionstribunal übergeben und sein Geschäft wird nationalisiert.“ Diese Anordnung gilt für Lebensmittelgeschäfte, Speditionen, Apotheken, Drogerien, Konditoreien und Cafés. 

1948
Rückkehr zum Konditorhandwerk 

Garmisch-Partenkirchen * Mit der Rückgabe des Garmischer Eisstadions an die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen endet Fritz Kreutzkamms Tätigkeit für die amerikanischen Streitkräfte. Bei Aufenthalten in München erkennt er den großen Bedarf an Süßwaren und Konditoreiprodukten. Er beschließt, wieder als selbstständiger Konditor zu arbeiten, holt seinen früheren Dresdner Betriebsleiter nach Garmisch und beginnt noch vor Weihnachten mit der Herstellung der berühmten Kreutzkamm-Stollen.