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16. November 1705
Burghausen fällt an die Aufständischen 

Burghausen * Die Stadt kapituliert vor den Aufständischen und wird zu einem ersten bedeutenden Machtzentrum der Erhebung. In den Verhandlungen verlangen die Unterländer die Wahrung der alten Rechte, eine Begrenzung der Abgaben auf das unter dem Kurfürsten übliche Maß und ein Ende der Zwangsrekrutierungen. Bauernsöhne und Knechte sollen auf ihren Höfen bleiben und nur zur Verteidigung des eigenen Landes herangezogen werden. 

Die Forderungen richten sich zunächst vor allem gegen die hohen Belastungen und den Einsatz der Landfahnen für die kaiserliche Kriegführung. Die Aufständischen verstehen sich als Vertreter der „ganzen Gemein der Kurlande Baiern“. Kurz darauf drängen sie den angesehenen Burghauser Kastner und Landfahnenhauptmann Franz Bernhard von Prielmayr, als Kriegskommissär der Landesdefension mitzuwirken. 

Mit dem militärischen Erfolg werden die Ziele weitreichender: Zunehmend fordern die Aufständischen nun auch die Beseitigung der Kaiserlichen Administration, die sie für die „unerträglichen Lasten“ des Landes verantwortlich machen. 

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

Brest-Litowsk * Der Friedensvertrag von Brest-Litkowsk zwischen der Sowjetregierung und den Mittelmächten wird durch die Verhandlungsführer paraphiert. 

  • Russland verliert über 25 Prozent seiner Bevölkerung,
  • 27 Prozent seines wirtschaftlich nutzbaren Bodens und 
  • muss die Unabhängigkeit von Finnland, Estland, Livland, Kurland, Litauen, Polen, Georgien, der Ukraine und von Teilen Armeniens anerkennen.