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30. März 1813
Georg Christian Friedrich Bürklein wird in Burk geboren

Burk * Georg Christian Friedrich Bürklein wird  in Burk bei Ansbach in Mittelfranken geboren. Er ist der erste Sohn eines Lehrerehepaares. Den ersten Unterricht erhält der Friedrich genannte Knabe von seinem Vater. Ab dem Alter von dreizehn Jahren interessiert sich Friedrich für Architektur. Seine Wahl wird durch sein Zeichentalent unterstützt.

1. April 1816
Johann Georg Soldner erhält die provisorische Sternwarte

Berg am Laim * Die „provisorische Sternwarte“ an der - damals noch zu Ramersdorf gehörenden - westlichen Ecke der Kreuzung an der heutigen Rosenheimer- und Friedenstraße wird offiziell an den Astronom und Vermessungsfachmann Johann Georg Soldner übergeben. 

Soldner stammt aus Mittelfranken und hat seine astronomische Ausbildung in Berlin erhalten. in der provisorischen Sternwarte entsteht auch seine erst über einhundert Jahre später in ihrer Bedeutung erkannte Arbeit „Über die Ablenkung eines Lichtstrahls von seiner geradlinigen Bewegung, durch die Attraktion eines Weltkörpers, an welchem er nahe vorbeigeht“. Die Arbeit lässt ihn zu einem Vorläufer Albert Einsteins werden. 

17. Juni 1917
Die Züge der Lebensmittel-Hamster

Ansbach - München * Der Regierungspräsident von Mittelfranken berichtet in einem persönlichen Brief an Innenminister Dr. Friedrich Ritter von Brettreich über seine Erfahrungen mit den Lebensmittel-Hamstern: 

„Die Züge der Hamster zählten oft hunderte von Personen“. Sie traten noch in den entlegensten Weilern „mit äußerster Rücksichtslosigkeit“ auf. Er selbst war „wiederholt mitten in solchen schreienden, schwitzenden und schleppenden Haufen gewesen“, der Versuch des Eingreifens hätte „sichere Lebensgefahr“ bedeutet. 

5. Mai 1950
Ein Staatswappen für das demokratische Bayern

München - Freistaat Bayern * Mit dem Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern erhält das Land ein neues Staatswappen. Es verbindet die demokratische Staatsordnung mit den historischen Zeichen seiner Landesteile. 

  • Die Volkskrone steht für die Volkssouveränität: Die Staatsgewalt geht vom Volk aus. 
  • Die beiden schildhaltenden Löwen führen eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert fort. 
  • Der goldene Pfälzer Löwe repräsentiert die Oberpfalz. 
  • Der fränkische Rechen steht für Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 
  • Der blaue Panther symbolisiert Oberbayern und Niederbayern. 
  • Die drei schwarzen Löwen vertreten Schwaben. 
  • Der weiß-blaue Rautenschild in der Mitte steht für Bayern als Ganzes. Zusammen mit der Volkskrone bildet er das kleine Staatswappen. 

Das Wappen vereint damit Bayerns regionale Vielfalt, seine Geschichte und sein demokratisches Selbstverständnis. 

Suchbegriffe: Wappen, Staatswappen
5. Juni 1950
Ein Staatswappen für das demokratische Bayern

München - Freistaat Bayern * Mit dem Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern erhält das Land ein neues Staatswappen. Es verbindet die demokratische Staatsordnung mit den historischen Zeichen seiner Landesteile. 

  • Die Volkskrone steht für die Volkssouveränität: Die Staatsgewalt geht vom Volk aus. 
  • Die beiden schildhaltenden Löwen führen eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert fort. 
  • Der goldene Pfälzer Löwe repräsentiert die Oberpfalz. 
  • Der fränkische Rechen steht für Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 
  • Der blaue Panther symbolisiert Oberbayern und Niederbayern. 
  • Die drei schwarzen Löwen vertreten Schwaben. 
  • Der weiß-blaue Rautenschild in der Mitte steht für Bayern als Ganzes. Zusammen mit der Volkskrone bildet er das kleine Staatswappen. 

Das Wappen vereint damit Bayerns regionale Vielfalt, seine Geschichte und sein demokratisches Selbstverständnis.