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29. März 1416
Die jüdische Gemeinde erhält einen Friedhof bei München 

München * Die Herzöge Ernst und Wilhelm überlassen der jüdischen Gemeinde ein Grundstück „bei dem perg zwischen Moosach und dem Rennweg“ als Begräbnisstätte. Dafür ist jährlich ein Zins von vier ungarischen Gulden zu entrichten. Die Gemeinde kann ihre Verstorbenen nun vor Ort bestatten; zuvor bringt sie sie zur Beisetzung nach Regensburg.  

Die genaue Lage des mittelalterlichen Friedhofs ist nicht gesichert. Das Haus der Bayerischen Geschichte vermutet ihn im Bereich des heutigen Maßmannparks; sichtbare Spuren sind nicht erhalten.

Ab 2002
Die Verkehrsbetriebe verlassen Haidhausen 

München-Haidhausen - Moosach * Der Standort in Haidhausen blickt auf eine lange Verkehrsgeschichte zurück: Bereits am 1. Oktober 1890 wird dort ein Pferdestraßenbahndepot eingeweiht. Später nimmt auch die Straßenbahndirektion an diesem Standort ihren Sitz. Ab 1927 ist die Einsteinstraße 28 Sitz der Direktion der Münchner Verkehrsbetriebe. 

In den Jahren 2002 und 2003 verlegt die inzwischen gegründete Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihren Sitz schrittweise nach Moosach. Damit endet nach rund 75 Jahren die Nutzung des Gebäudekomplexes als Verwaltungsstandort. Nach dem Umzug stehen die ehemaligen Betriebs- und Verwaltungsgebäude zunächst leer. 

21. Oktober 2021
Münchens erste Bestattung allein im Tuch

München-Moosach * Am Westfriedhof wird in München erstmals ein Verstorbener allein im Tuch zur ewigen Ruhe gebettet. Damit das nach den Regeln des Ritus und der hygienischen Verordnungen klappt, übt das Münchner Friedhofspersonal seit Monaten den selbst konzipierten Ablauf mit einer 1,75 Meter großen und 80 Kilo schweren Puppe.