Menü
Home Veranstaltungen Fakten Suchbegriffe Personen Jahrestage Karte Zeitensprünge Podcast

Fakten

Fakten Karte Suchbegriffe Personen Jahrestage
2000
-3000 Chronik 2026
Gefundene Einträge: 11
Suchergebnisse als PDF
Ab 1428
Hussitische Heerfahrten nach Baiern und Franken 

Baiern - Franken * Hussitische Verbände weiten ihre Raubzüge zu größeren Heerfahrten aus. 1428 greifen sie unter anderem Bärnau, Tirschenreuth und das Kloster Walderbach an. 1430 ziehen sie durch Franken bis in die Gegend von Sulzbach. Zwischen 1431 und 1433 plündern sie erneut Orte in Niederbayern und der Oberpfalz; möglicherweise stoßen sie bis nach Deggendorf vor. 

Die bedrohten Herrschaften verstärken zur Abwehr der Überfälle ihre Truppen, ziehen Bauern heran und nutzen befestigte Kirchhöfe, etwa in Kötzting und Eschlkam. Grenztruppen wehren Einfälle ab, unternehmen aber auch kleinere Angriffe nach Böhmen. Städte und Märkte bauen ihre Befestigungen aus und statten sie mit Feuerwaffen aus.

20. Juli 1855
Regierung erlaubt einer privaten Bahngesellschaft den Streckenausbau

München * Die jahrelang hohen Belastungen des Staatshaushaltes durch die Bayerische Staatsbahn führen zu einer ständig wachsenden kritischen Stimmung. Deshalb legt der Bayerische Staat nur noch den Gesetzesentwurf zum Bau und Betrieb der Bahnstrecke Lichtenfels - Coburg vor und betrachtet im Anschluss daran seine aktive Beteiligung am Eisenbahnwesen als abgeschlossen. Allerdings verbindet das Staatsbahnnetz zu diesem Zeitpunkt lediglich Oberbayern mit Schwaben sowie Franken und schließt damit die altbaierischen Gebiete Oberpfalz und Niederbayern vollkommen aus.

Die Königliche Eisenbahn-Commission hat aber für die vier wichtigsten Strecken nach Ostbayern bereits Vorbereitungen getroffen, weshalb die Bayerische Staatsregierung den Bau und den Betrieb der Eisenbahnstrecken nach Ostbayern einer privaten Bahngesellschaft erlauben will. Die notwendigen Voraussetzungen werden an diesem Tag mit Allerhöchster Verordnung geschaffen. 

10. November 1918
Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

Schleißheim * Der blinde Bauernführer Ludwig Gandorfer wird von Kurt Eisner beauftragt nach Niederbayern zu fahren, um die Ablieferung und den Transport der Lebensmittel nach München zu organisieren. Die Fahrt wird in einem vom Soldatenrat beschlagnahmten Auto erfolgen. Es ist der Fiat des Prinzen Joachim Albrecht von Preußen, ein Verwandter Kaiser Wilhelms II..

In der Nähe von Schleißheim kommt das mit sieben Personen besetzte Fahrzeug in einer Kurve von der Straße ab, prallt gegen einen Baum und stürzt die Böschung hinab. Ludwig Gandorfer, der mit zwei Begleitern auf der Rückbank sitzt, wird aus dem Automobil geschleudert und stirbt am Unfallort an einem Schädelbruch.

Der Unfall wird in der Bevölkerung als rätselhaft empfunden: Da ist

  • die Streckenführung nach Niederbayern vom Landtag über Schleißheim,
  • das Unfallauto verschwindet spurlos und taucht nie mehr auf,
  • weder das Unfallprotokoll noch die Aussagen der Überlebenden sind auffindbar.
  • Es gibt Gerüchte, wonach die Leichenfrau auf Gandorfers Stirn einen Einschuss gesehen haben will.

Sein Nachfolger als Vorsitzender des Bayerischen Bauernbundes - BBB wird sein Bruder Karl Gandorfer. 

5. Mai 1950
Ein Staatswappen für das demokratische Bayern

München - Freistaat Bayern * Mit dem Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern erhält das Land ein neues Staatswappen. Es verbindet die demokratische Staatsordnung mit den historischen Zeichen seiner Landesteile. 

  • Die Volkskrone steht für die Volkssouveränität: Die Staatsgewalt geht vom Volk aus. 
  • Die beiden schildhaltenden Löwen führen eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert fort. 
  • Der goldene Pfälzer Löwe repräsentiert die Oberpfalz. 
  • Der fränkische Rechen steht für Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 
  • Der blaue Panther symbolisiert Oberbayern und Niederbayern. 
  • Die drei schwarzen Löwen vertreten Schwaben. 
  • Der weiß-blaue Rautenschild in der Mitte steht für Bayern als Ganzes. Zusammen mit der Volkskrone bildet er das kleine Staatswappen. 

Das Wappen vereint damit Bayerns regionale Vielfalt, seine Geschichte und sein demokratisches Selbstverständnis. 

Suchbegriffe: Wappen, Staatswappen
5. Juni 1950
Ein Staatswappen für das demokratische Bayern

München - Freistaat Bayern * Mit dem Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern erhält das Land ein neues Staatswappen. Es verbindet die demokratische Staatsordnung mit den historischen Zeichen seiner Landesteile. 

  • Die Volkskrone steht für die Volkssouveränität: Die Staatsgewalt geht vom Volk aus. 
  • Die beiden schildhaltenden Löwen führen eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert fort. 
  • Der goldene Pfälzer Löwe repräsentiert die Oberpfalz. 
  • Der fränkische Rechen steht für Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 
  • Der blaue Panther symbolisiert Oberbayern und Niederbayern. 
  • Die drei schwarzen Löwen vertreten Schwaben. 
  • Der weiß-blaue Rautenschild in der Mitte steht für Bayern als Ganzes. Zusammen mit der Volkskrone bildet er das kleine Staatswappen. 

Das Wappen vereint damit Bayerns regionale Vielfalt, seine Geschichte und sein demokratisches Selbstverständnis.