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27. Januar 1919
Anton Graf von Arco auf Valley plant einen Plakataufruf gegen Eisner 

München * Anton Graf von Arco auf Valley, der spätere Mörder Kurt Eisners, will mit einem Plakataufruf gegen den Ministerpräsidenten Stimmung machen und die Bevölkerung aufrütteln. Er wirft Eisner vor, den im neu gewählten Landtag vertretenen Volkswillen zu missachten und Bayerns Ansehen zu schädigen. 

In dem sprachlich verworrenen Text fragt Arco unter anderem: „Wer macht unser so geachtetes Volk durch kinderhafte politische Manöver im Deutschen Reich und im Ausland lächerlich?“ Seine Antwort lautet: „Kurt Eisner Ministerpräsident.“ 

Polizeipräsident Josef Staimer verbietet die Plakatierung des Aufrufs. 

27. Januar 1919
Anton Graf von Arco auf Valley plant einen Plakataufruf gegen Eisner 

München * Anton Graf von Arco auf Valley, der spätere Mörder Kurt Eisners, will mit einem Plakataufruf gegen den Ministerpräsidenten Stimmung machen. Er wirft Eisner vor, den im neu gewählten Landtag vertretenen Volkswillen zu missachten und Bayerns Ansehen zu schädigen. 

In dem sprachlich verworrenen Text fragt Arco unter anderem: „Wer macht unser so geachtetes Volk durch kinderhafte politische Manöver im Deutschen Reich und im Ausland lächerlich?“ Seine Antwort lautet: „Kurt Eisner Ministerpräsident.“ 

Polizeipräsident Josef Staimer verbietet die Plakatierung des Aufrufs. 

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Berlin * Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf. Über 600 jüdische Firmen in München werden boykottiert, „zum Schutz der Inhaber und zur Belehrung des Publikums durch Posten gesichert und durch Plakatierung gekennzeichnet“. Der reichsweite „Boykott jüdischer Geschäfte“ dauert bis zum 3. April an.

Suchbegriffe: Juden, Judenboykott, NSDAP