Papst Johannes XXIII. erhält die Priesterweihe
Avignon * Der eine Woche zuvor zum Papst Johannes XXIII. gewählte Baldessare Cossa erhält die Priesterweihe.
Avignon * Der eine Woche zuvor zum Papst Johannes XXIII. gewählte Baldessare Cossa erhält die Priesterweihe.
Köln * Im Gegensatz zu seinen Wittelsbachischen Vorgängern auf dem Stuhl des Kölner Fürstbischofs fühlte sich Kurfürst Maximilian Heinrich tatsächlich zum Priesterberuf hingezogen. Ein knappes Jahr nach seiner Wahl zum Kölner Erzbischof erhielt er die Priesterweihe.
Freising * Papst Clemens IX. fordert den Freisinger Fürstbischof Albrecht Sigismund auf, die bislang noch ausstehende Priesterweihe innerhalb eines Jahres nachzuholen.
Albrecht Sigismund wird die priesterlichen Weihen nie erhalten.
Regensburg * Albrecht Sigismund erhält die päpstliche Bestätigung für die Wahl zum Regensburger Bischof erst ein Jahr nach dem Wahlgang. Das hängt auch damit zusammen, weil der Fürstbischof zu diesem Zeitpunkt noch keine Priesterweihe erhalten hat, obwohl ihn Papst Clemens IX. bereits anno 1663 aufforderte, dies innerhalb eines Jahres nachzuholen.
Bischof Albrecht Sigismund erhält nie die priesterlichen Weihen. Das machte aber nichts, denn es dauerte auch ganze zwölf Jahre, bis sich der Bischof zum ersten Mal in seinem Bistum Regensburg sehen lässt.
Meran * Der Bischof von Brixen erteilt Frater Onuphrius vom heiligen Wolfgang in seiner Klause nahe Meran seine Priesterweihe. In der Folge kommt Bruder Onuphrius auf Reisen nach Wien und München mit höchsten Adelskreisen in Verbindung. Sie fördern das Eremitenleben als romantisierende religiöse Modeerscheinung.
Der Eremit gewinnt unter anderem die tatkräftige Unterstützung der Kurfürstin Maria Antonia, die Onuphrius die Wahl einer geeigneten Niederlassung in Baiern anbietet.
Lille * Joseph Clemens von Baiern, Kurfürst und Erzbischof von Köln, empfängt die Diakonatsweihe. Nach seiner Subdiakonatsweihe im August ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Priesterweihe.
Lille * Joseph Clemens von Baiern, Kurfürst und Erzbischof von Köln, empfängt die Priesterweihe. Obwohl er bereits seit 1688 Erzbischof ist, hat er die höheren kirchlichen Weihen erst in diesem Jahr begonnen: Im August wird er zum Subdiakon, im Dezember zum Diakon geweiht.
Lille * Wenige Tage nach seiner Priesterweihe feiert Joseph Clemens von Baiern, Kurfürst und Erzbischof von Köln, in der Jesuitenkirche von Lille seine erste Messe. An das Ereignis erinnern eigens geprägte Medaillen, unter anderem aus Silber und Kupfer.
Lille * François Fénelon, Erzbischof von Cambrai, weiht den Kölner Kurfürsten Joseph Clemens von Baiern zum Bischof. Joseph Clemens lebt zu dieser Zeit im Exil und hat erst wenige Monate zuvor die Priesterweihe empfangen. Seine Beziehung zu Constance Desgroseilliers, mit der er zwei Söhne hat, steht im Widerspruch zu den Pflichten seines geistlichen Amtes.
Dabei hat er feierlich erklärt, dass er künftig keinerlei intimen Beziehungen mit seiner Mätresse mehr unterhalten will. Sein zweiter Sohn wird jedoch vier Jahre später geboren.
Ismaning * Johann Theodor von Baiern, Fürstbischof von Freising und Regensburg, wird am Karsamstag in der Ismaninger Pfarrkirche zum Priester geweiht.
Rottenburg * Pater Rupert Mayer erhält in Rottenburg die Priesterweihe.