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14. April 1919
Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Bamberg * Die Regierung Hoffmann setzt auf das neu eingerichtete Propagandaministerium und die Zusammenarbeit mit bekennenden Rechtsextremisten. Im Regierungsorgan Freistaat werden die Räteanhänger aufs übelste diffamiert und als „ausländische Juden“, „land- und rassenfremde Elemente“ sowie als „Terroristen“ diffamiert.

Ernst Toller gibt daraufhin im Auftrag des Zentralrats ein Flugblatt an die Bürger der Räterepublik heraus. In diesem macht er auf die antisemitischen Hintergründe aufmerksam und fordert die Bevölkerung zum Widerstand dagegen auf. 

Ab 30. Januar 1933
Die Gleichschaltung erreicht Film und Kino 

Deutsches Reich * Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten beginnt auch für die deutsche Film- und Kinobranche eine Zeit der Einschüchterung, Gewalt und schrittweisen Gleichschaltung. Filmprogramme, Personalentscheidungen und wirtschaftliche Tätigkeiten geraten zunehmend unter staatliche und parteipolitische Kontrolle. Jüdische sowie politisch unerwünschte Filmschaffende und Gewerbetreibende werden ausgegrenzt und aus ihren Berufen verdrängt.

 

13. März 1933
Goebbels übernimmt das Propagandaministerium 

Berlin * Joseph Goebbels übernimmt die Leitung des neu geschaffenen Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Das Ministerium erhält weitreichenden Einfluss auf Presse, Rundfunk, Film, Theater und Kultur. Gemeinsam mit der NSDAP und gleichgeschalteten Berufsverbänden setzt es Filmschaffende und Kinobetreiber zunehmend unter Druck und schränkt ihre künstlerische und unternehmerische Freiheit ein.