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Herzog Ludwig der Brandenburger teilt seine Länder

München * Herzog Ludwig der Brandenburger teilt seine Länder.

  • Die Markgrafschaft Brandenburg“übergibt er seinen jüngeren Halbbrüdern Ludwig den Römer und Otto.
  • Er selbst behält sich Oberbaiern.
  • Damit reicht das baierische Herrschaftsgebiet von der Donau im Norden bis nach Trient.
  • Seine Regierungssitze sind der Alte Hof in München und Schloss Tirol.
7. November 1917
Die Bolschewiki übernehmen die Macht in Petrograd

Petrograd * Die Bolschewiki unter Führung Wladimir Iljitsch Lenins stürzen mit einem bewaffneten Aufstand die Provisorische Regierung Alexander Kerenskis. Rote Garden und revolutionäre Soldaten besetzen strategisch wichtige Punkte der Hauptstadt und umstellen den Winterpalast. In der Nacht zum 8. November nehmen sie den Regierungssitz ein und verhaften die dort verbliebenen Minister.  

Der Zweite Allrussische Sowjetkongress billigt die Machtübernahme. Eine neue Regierung, der „Rat der Volkskommissare“ unter Lenins Vorsitz, beansprucht die Herrschaft im Namen der Arbeiter- und Soldatenräte. Der Umsturz bildet den Ausgangspunkt der bolschewistischen Staatsordnung. Die russische Revolution beginnt jedoch bereits mit der Februarrevolution, die im März 1917 zum Ende der Zarenherrschaft führt.  

Nach dem damals in Russland geltenden julianischen Kalender ist der Tag der Machtübernahme der 25. Oktober – daher die Bezeichnung „Oktoberrevolution“. Die Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgt erst 1918: Auf den 31. Januar folgt unmittelbar der 14. Februar. 

7. April 1919
Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

München - Nürnberg - Bamberg * Ministerpräsident Johannes Hoffmann verlegt den Sitz seines Ministerrats zunächst nach Nürnberg, später nach Bamberg, wo er mit dem Landtag und den noch verbliebenen SPD-Ministern Unterschlupf finden wird.

Bis zum 16. August 1919 ist Bamberg der bayerische Regierungssitz. Untergebracht ist die Regierung in der ehemaligen Fürstbischöflichen Neuen Residenz am Domplatz. 

7. April 1919
Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

München - Budapest * Die bayerische Räteregierung informiert umgehend den Revolutionären Regierungsrat in Budapest über den politischen Schritt. Der ungarische Regierungschef Bela Kun unterbricht daraufhin die Regierungssitzung und verliest das Münchner Telegramm unter tosendem Beifall:

  • „Die Bayerische Räterepublik folgt dem Beispiel des russischen und ungarischen Volkes. Sie nimmt sofort die brüderliche Verbindung mit diesen Völkern auf.
  • Dagegen lehnt sie jede Zusammenarbeit mit der verächtlichen Regierung Ebert, Scheidemann, Noske, Erzberger ab, weil dieser unter der Flagge einer sozialistischen Republik das imperialistisch-kapitalistisch-militaristische Geschäft des in Schmach zusammen gebrochenen deutschen Kaisertums fortsetzt“.

Damit gibt es in Europa schon drei Räterepubliken.