Menü
Home Veranstaltungen Fakten Suchbegriffe Personen Jahrestage Karte Zeitensprünge Podcast

Fakten

Fakten Karte Suchbegriffe Personen Jahrestage
2000
-3000 Chronik 2026
Gefundene Einträge: 6
Suchergebnisse als PDF
1282
Am Klosterneubau der Franziskaner wird gearbeitet

München-Graggenau * An dem von Herzog Ludwig dem Strengen finanzierten Klosterneubau der Franziskaner wird gearbeitet. Er entsteht auf dem weitläufigen Wiesengrund bei einer bereits bestehenden Agneskapelle, die den Kern der neuen Klosteranlage bildet und in der die Familie Haslang von jeher ein Begräbnisrecht hat. Der Klostergrund umfasst das Gebiet des heutigen Residenz- und Nationaltheaters,  einschließlich dem vorgelagerten Max-Joseph-Platz. 

6. Mai 1872
Die erste offizielle Separatvorstellung für König Ludwig II.

München-Graggenau * Im Residenztheater wird mit dem Lustspiel „Die Gräfin du Barry“ die erste offizielle Separatvorstellung für König Ludwig II. aufgeführt. Weitere 208 werden folgen. Zwischen dem 6. Mai 1872 und dem 12. Mai 1885 hat das Residenztheater, vom Oktober 1873 an auch das Hof- und Nationaltheater, exklusiv für den Märchenkönig 154 Schauspielvorführungen, 44 Opern- und elf Ballettaufführungen angesetzt. Dabei entgehen den genannten Schauspielhäusern etwa 200.000 Mark an Einnahmen.

Der König erklärt dem Intendanten Ernst Possart zur Begründung: „Ich kann keine Illusion im Theater haben, solange die Leute mich unausgesetzt anstarren und mit ihren Operngläsern jede meiner Minen verfolgen. Ich will selbst schauen, aber kein Schauobjekt für die Menge sein.“

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

München * Der Krieg hat viele und einschneidende Auswirkungen:

  • Von der Löwenbrauerei werden 300 Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen.  
  • Das Residenztheater muss ihren Spielbetrieb einstellen, weil zu viel Personal eingezogen worden ist.  
  • Das Metzgerhandwerk und die städtischen Straßenbahnen suchen händeringend Arbeitskräfte.  
  • Die Firma Kustermann muss ihre Filiale am Stachus schließen, um wenigstens den Betrieb im Hauptgeschäft aufrecht zu erhalten. 
28. Januar 1951
Das neue Residenztheater wird eröffnet

München-Graggenau * Mit Ferdinand Raimunds Zaubermärchen „Der Verschwender“ wird das Neue Residenztheater am Max-Joseph-Platz feierlich eröffnet. Der nach Plänen des Architekten Karl Hocheder errichtete Bau entsteht auf den Grundmauern des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Alten Residenztheaters. Das Haus bietet mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz und verfügt über eine der modernsten und wandlungsfähigsten Bühnenanlagen seiner Zeit. Mit seiner Eröffnung erhält das Bayerische Staatsschauspiel wieder eine feste Hauptspielstätte im Zentrum Münchens. Eine Gedenktafel formuliert den Anspruch des Nachkriegsbaus: Das Theater soll „dem ganzen Volke Freude und Besinnung schenken“.