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24. September 1984
Die erste Teilerrichtungsgenehmigung wird erteilt

München-Bogenhausen * Das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen erteilt die erste atomrechtliche Teilerrichtungsgenehmigung für die WAA Wackersdorf. Sie erlaubt insbesondere die Rodung und Einzäunung des Geländes sowie Arbeiten am Brennelement-Eingangslager. Dieses soll bis zu 1.500 Tonnen abgebrannter Brennelemente aufnehmen.

11. Dezember 1985
Die Rodung des Taxöldener Forstes beginnt

Wackersdorf * Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Vortag einen Eilantrag gegen den Sofortvollzug der Genehmigung zurückgewiesen hat, beginnt die DWK mit der Rodung des Baugeländes im Taxöldener Forst. Ein massives Polizeiaufgebot sichert die Arbeiten gegen Proteste und Besetzungsversuche. Damit beginnt die sichtbare Umsetzung des WAA-Projekts.

21. Dezember 1985
Die „Freie Republik Wackerland“ entsteht

Wackersdorf * Während einer Weihnachtspause der Rodungsarbeiten besetzen WAA-Gegner das Gelände erneut und errichten ein zweites, deutlich größeres Hüttendorf. In den folgenden Tagen entstehen mehr als 50 Hütten, Zelte und Baumhäuser. Die Besetzer nennen das Protestdorf – in Anlehnung an die „Freie Republik Wendland“ – die „Freie Republik Wackerland“.