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Streit um den weißen Ordensmantel

Heiliges Land * Zwischen den Templern und dem aufstrebenden Deutschen Orden kommt es zum Streit über dessen Ordenskleidung. Die Templer beanspruchen den weißen Mantel als besonderes Kennzeichen ihrer Ritterbrüder und wenden sich dagegen, dass auch Deutschordensritter diese Farbe tragen. 

Kaiser Friedrich II., ein einflussreicher Förderer des Deutschen Ordens, weist die Templer an, dessen Mitglieder wegen ihrer weißen Mäntel nicht zu behindern. Der schwarze Mantelkreuz unterscheidet die Deutschordensritter weiterhin deutlich von den Templern, die später ein rotes Kreuz auf weißem Grund tragen.

11. September 1870
Eine Delegation des Roten Kreuzes betritt Straßburg

Straßburg * Eine Delegation des Roten Kreuzes kann Straßburg betreten, um Alte und Kranke zu evakuieren. Nun erst erfahren die Straßburger von der Niederlage bei Sedan. Ihnen wurde bis dahin vom Stadtkommandanten Jean-Jacques Uhrich erzählt, dass ein 100.000 Mann starkes Entsatzheer auf dem Weg wäre. Jetzt verlässt viel Straßburger die Zuversicht. 

26. Oktober 1918
König-Ludwig-Kreuz für Liesl Karlstadt 

München * Liesl Karlstadt, mit bürgerlichem Namen Elisabeth Wellano, erhält das König-Ludwig-Kreuz für ihren Einsatz zugunsten des Roten Kreuzes. In der zeitgenössischen Mitteilung wird die Geehrte als „Frl. Elise Wellano, gen. Liesl Karlstadt, Humoristin“ bezeichnet und ihre „ersprießliche Tätigkeit im Dienste des Roten Kreuzes“ gewürdigt. Gemeinsam mit Karl Valentin tritt sie während des Ersten Weltkriegs bei zahlreichen Weihnachts- und Vereinsfeiern sowie bei Wohltätigkeits-, Lazarett-, Kriegsfürsorge- und Heimkehrerveranstaltungen auf. Mit ihren Darbietungen unterstützt das Künstlerduo die Hilfsarbeit und bietet Verwundeten, Soldaten und deren Angehörigen Ablenkung vom Kriegsalltag. 

September 1939
Josephine Baker wird „Fliegende Krankenschwester“ 

Paris * Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs engagiert sich Josephine Baker in der Luftfahrtabteilung des Französischen Roten Kreuzes. Da sie einen Pilotenschein besitzt, schließt sie sich den „Infirmières pilotes secouristes de l’Air“ (IPSA) an, den sogenannten Fliegenden Krankenschwestern. Die ehrenamtlichen Helferinnen sind für medizinische Lufttransporte ausgebildet und kümmern sich um Verwundete und Flüchtlinge. 

September 1939
Josephine Baker wird „Fliegende Krankenschwester“ 

Paris * Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs engagiert sich Josephine Baker in der Luftfahrtabteilung des Französischen Roten Kreuzes. Da sie einen Pilotenschein besitzt, schließt sie sich den „Infirmières pilotes secouristes de l’Air“ (IPSA) an, den sogenannten Fliegenden Krankenschwestern. Die ehrenamtlichen Helferinnen sind für medizinische Lufttransporte ausgebildet und kümmern sich um Verwundete und Flüchtlinge.