Die Ungarn tauchen in der Tiefebene an Donau und Theiss auf
Ungarn * Die Ungarn tauchen in der zuvor von den „Awaren“ bewohnten Tiefebene an Donau und Theiss auf. Die Gegend trägt seitdem ihren Namen.
Ungarn * Die Ungarn tauchen in der zuvor von den „Awaren“ bewohnten Tiefebene an Donau und Theiss auf. Die Gegend trägt seitdem ihren Namen.
Bratislava * Die Ungarn vernichten nahe Pressburg (Bratislava) fast das gesamte baierische Heer und einen Großteil der baierischen Führungsschicht.
Die als Hunnen bezeichneten magyarischen Reiterhorden verbreiten Angst und Schrecken. Sie werden als „wilde Gestalten“ beschrieben, „mit braungelben Gesichtszügen, tief liegenden Augen, heißerer Stimme und bis auf drei Zöpfe abgeschorenem Haar, die das Blut geschlachteter Tiere trinken und ihre Toten verbrennen“.
Lechfeld * Die dreitägige „Schlacht auf dem Lechfeld“ beginnt. Die „Hunnen“ genannten ungarischen Reiterhorden werden von einem zusammengewürfelten Heer aller deutschen Stämme (Sachsen, Franken, Baiern und Schwaben) besiegt.
Anschließend setzen die „Panzerreiter“ Ottos des Großen den Flüchtenden nach, werden „eingeschlossen und von Bewaffneten niedergemacht“. Weitere Tausende Ungarn ertrinken angeblich in den Fluten des Lechs, dessen Wasser vom Blut der vielen Toten rot gefärbt ist. Das Schlachtfeld am Lech ist mit Toten übersät.
Die „Schlacht auf dem Lechfeld“ gilt unter Historikern als eines der bedeutendsten Ereignisse in der deutschen Geschichte. Man spricht sogar von der „Geburtsstunde der deutschen Nation“.
Keferloh * Nach der Schlacht auf dem Lechfeld verkaufen die Männer des Grafen Eberhard von Ebersberg in Keferloh angeblich mehr als 17.000 herrenlose Pferde der Ungarn. Damit begründen sie den Keferloher Markt, der bis heute besteht. Es gibt dazu aber weder Dokumente noch archäologische Funde.