München * Nachdem zunächst die beiden Gemeindelinien elektrifiziert sind, steht die Umstellung der übrigen Pferde- und Dampftrambahnstrecken an. Die Münchner Trambahn-Aktiengesellschaft macht die dafür notwendigen Investitionen von einer Verlängerung ihrer Konzession abhängig.
Stadt und Gesellschaft schließen einen neuen „Vertrag über die Umwandlung des Pferde- und Dampfbetriebes auf elektrischen Antrieb“. Die Stadt übernimmt die Kosten der Umstellung und Modernisierung und erhält weitreichende Kontrollrechte bei Baumaßnahmen und im Linienbetrieb.
Die Aufsicht übernimmt der städtische Trambahn-Ausschuss, der seit 1892 als Verwaltungsrat der beiden Gemeindelinien besteht. Die Aktiengesellschaft bleibt rechtlich ein privates Unternehmen, ist in wesentlichen Entscheidungen jedoch an die Vorgaben der Stadt gebunden.