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21. Februar 2009
Ein Kurt-Eisner-Porträt für die Bayerische Staatskanzlei 

München-Lehel * Am 90. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners übergeben Wolfram P. Kastner, Frieder Köllmayr und weitere Mitglieder des Vereins „Das andere Bayern e. V.“ der Bayerischen Staatskanzlei ein Porträt des Freistaatsgründers und ersten demokratischen Ministerpräsidenten als Geschenk. 

Der Pförtner nimmt das Bild entgegen. Eine Aufhängung folgt jedoch nicht. In einem anschließenden Schreiben an Ministerpräsident Horst Seehofer kritisieren die Initiatoren, dass die Staatskanzlei nur die Ministerpräsidenten seit 1945 mit Porträts würdigt. Sie fordern, auch Eisner sichtbar zu ehren und die gesamte Geschichte der bayerischen Regierungschefs mit den notwendigen historischen Erläuterungen darzustellen. 

21. Februar 2017
Ein 40 Meter langes Transparent fordert einen Kurt-Eisner-Platz 

München-Graggenau * Am 98. Jahrestag der Ermordung Kurt Eisners rollt der Verein „Das andere Bayern e. V.“ auf dem Marienhof ein 40 Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Kurt-Eisner-Platz“ aus. 

Mit der Aktion bekräftigt der Verein die Forderung, den Platz hinter dem Rathaus nach dem Gründer des Freistaats Bayern und dessen erstem demokratischen Ministerpräsidenten zu benennen. Die Initiative knüpft an frühere Aktionen zur Umbenennung des Marienhofs an und verlangt einen zentralen, weithin sichtbaren Erinnerungsort für Eisner.