Eine Seidenzucht-Kommission zur Förderung der Seide
München * Um die Seidenzucht zu fördern, ernennt Kurfürst Max III. Joseph eine Seidenzucht-Commission. Die „Ministris und Räthe“ sollten die verschiedenen Aktivitäten koordinieren.
München * Um die Seidenzucht zu fördern, ernennt Kurfürst Max III. Joseph eine Seidenzucht-Commission. Die „Ministris und Räthe“ sollten die verschiedenen Aktivitäten koordinieren.
Au * In der ehemaligen Paulaner-Klosteranlage entsteht das Zucht-, Arbeits- und Korrekturhaus in der Au.
München * König Max I. Joseph bestätigt die Statuten der neu gegründeten Landwirthschaftlichen Gesellschaft, die umgehend eine Seidenzucht-Section einrichtet. Erneut führt man damit den Seidenbau in Baiern ein.
München * Das Generalcomité der Landwirtschaftlichen Gesellschaft gründet eine Deputation für die Seidenzucht. Doch bis zum Jahr 1824 dümpeln die Aktivitäten dieser Abteilung vor sich hin, obwohl König Max I. Joseph die Unternehmung unterstützt und als Erfolgsanreiz sogar Preise ausgesetzt werden.
München * Erst als der Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins, der Staatsrat Joseph Ritter von Hazzi, den Vorsitz der Seidenzucht-Deputation übernimmt, geht es mit dem Vorhaben aufwärts.
München-Au * Das Zucht-, Arbeits- und Korrekturhaus Au wird aufgelöst und umgebaut. Die Gefangenen kommen in die aufgelassene Klosterkirche der Benediktinerinnen am Lilienberg.