Die Mobilmachung führt zu Einschränkungen bei der Münchner Trambahn
1. August 1924
Berlin - München * Kaiser Wilhelm II. ordnet die allgemeine Mobilmachung an, die gegen 17 Uhr verkündet wird. Als erster Mobilmachungstag gilt der 2. August. Noch am 1. August erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg und tritt damit in den bereits begonnenen Ersten Weltkrieg ein.
Die Einberufungen treffen auch zahlreiche Mitarbeiter der Städtischen Straßenbahnen München. Durch den Personalmangel lässt sich der reguläre Fahrplan nicht mehr aufrechterhalten. Ein stark eingeschränkter Kriegsfahrplan ersetzt das bisherige Angebot. Für die Münchner Bevölkerung gehören die Einschränkungen im Nahverkehr zu den ersten unmittelbar spürbaren Folgen des Krieges.
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Schlagwörter:
Erster Weltkrieg, Straßenbahn, Trambahn, Mobilmachung, Kriegsfahrplan, Personalmangel, Einziehungen