Generalstreik und Belagerungszustand in München
21. Februar 1919
München * Nach der Ermordung Kurt Eisners bestätigt der Zentralrat den dreitägigen Generalstreik. Über München wird der Belagerungszustand verhängt; eine nächtliche Ausgangssperre soll weitere Gewalt verhindern. Geschäfte und Vergnügungsstätten müssen schließen, der Zug- und Straßenbahnverkehr wird eingestellt.
Eine Bekanntmachung droht Menschen, die rauben, plündern oder stehlen, mit der Erschießung. Unterzeichnet ist sie von Vertretern der Arbeiter- und Soldatenräte, Polizeipräsident Josef Staimer und Stadtkommandant Oskar Dürr. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schießereien und Plünderungen.
📍 Ort
Personen:
Einer Kurt, Staimer Josef Stadtkommandant
Schlagwörter:
Attentat, Zentralrat, Generalstreik, Belagerungszustand, Ausgangssperre, Straßenbahn, Plünderung, Diebstahl, Erschießung