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18. September 1961
Ergebnis der Bundestagswahl 1961

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Bei der Wahl zum 4. Deutschen Bundestag erhält

  • die CDU/CSU mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Konrad Adenauer 45,3 Prozent [- 4,9] und 251 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt erringt 36,2 Prozent der Stimmen [+ 4,4] und 203 Sitze.
  • Die FDP bekommt 12,8 Prozent [+ 5,1] und 67 Sitze.

Konrad Adenauer [CDU] wird Bundeskanzler einer Koalition aus CDU/CSU und FDP. 

19. September 1965
Ergebnis der Bundestagswahl 1965

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Bei der Wahl zum 5. Deutschen Bundestag erhält

  • die CDU/CSU mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Ludwig Erhard 47,6 Prozent [+ 2,3] und 251 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt erringt 39,3 Prozent der Stimmen [+ 3,1] und 217 Sitze.
  • Die FDP bekommt 9,5 Prozent [- 3,3] und 50 Sitze.

Ludwig Erhard [CDU] wird Bundeskanzler einer Koalition aus CDU/CSU und FDP. 

28. September 1969
Ergebnis der Bundestagswahl 1969

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Bei der Wahl zum 6. Deutschen Bundestag erhält

  • die CDU/CSU mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger 46,1 Prozent [- 1,5] und 250 Sitze.
  • Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt erringt 42,7 Prozent der Stimmen [+ 3,4] und 237 Sitze.
  • Die FDP bekommt 6,8 Prozent [- 3,7] und 31 Sitze.
  • Die NPD scheitert mit 4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

Willy Brandt [ SPD] wird Bundeskanzler einer Koalition aus SPD und FDP. 

29. September 1971
Die Bundesregierung beschließt ihr erstes Umweltprogramm 

Bonn * Das Bundeskabinett unter Bundeskanzler Willy Brandt beschließt das erste umfassende Umweltprogramm der Bundesrepublik Deutschland. Brandt schreibt im Vorwort: „Die Erhaltung einer gesunden und ausgewogenen Umwelt gehört zu den Existenzfragen der Menschheit.“  

  • Das Programm macht Umweltschutz zu einer langfristigen politischen Aufgabe und bereitet weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung, zum Gewässerschutz und zur Abfallbeseitigung vor. 
  • Ein zentraler Grundsatz ist das Verursacherprinzip: Die Kosten von Umweltbelastungen sollen grundsätzlich diejenigen tragen, die sie verursachen. 
  • Zugleich gewinnt der Vorsorgegedanke an Bedeutung: Umweltpolitik soll Schäden frühzeitig verhindern, statt erst auf bereits eingetretene Belastungen zu reagieren. 
19. November 1972
Ergebnis der Bundestagswahl 1972

Bundesrepublik Deutschland - Bonn * Bei der Wahl zum 7. Deutschen Bundestag erhält

  • die SPD mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Willy Brandt 45,8 Prozent [+ 3,1] und 242 Sitze.
  • Die CDU/CSU mit ihrem Kanzlerkandidaten Rainer Barzel erringt 44,9 Prozent der Stimmen [- 1,2] und 234 Sitze.
  • Die FDP bekommt 8,4 Prozent [+ 2,6] und 42 Sitze.

Willy Brandt [SPD] wird Bundeskanzler einer Koalition aus SPD und FDP. 

6. Mai 1974
Willy Brandt erklärt seinen Rücktritt als Bundeskanzler

Bonn * Willy Brandt erklärt seinen Rücktritt als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der Grund ist die Enttarnung des DDR-Spions Günter Guillaume, der als Referent für Parteiangelegenheiten einer der engsten Mitarbeiter von Willy Brandt gewesen ist. 

Dies ist auf eine Fahrlässigkeit innerhalb der Bundesregierung zurückzuführen. Denn Guillaume stand bereits seit über einem Jahr im Verdacht, Spionage zu betreiben. 

16. Mai 1974
Helmut Schmidt wird 5. Bundeskanzler der BRD

Bonn * Nach dem Rücktritt von Willy Brandt wird Helmut Schmidt [SPD] zum 5. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die größten Herausforderungen während seiner Amtszeit sind die weltweite Wirtschaftsrezession und die Ölkrisen der 1970er Jahre, die die Bundesrepublik unter seiner Führung besser überstand als die meisten anderen Industriestaaten.