Menü
Home Veranstaltungen Fakten Suchbegriffe Personen Jahrestage Karte Zeitensprünge Podcast

Fakten

Fakten Karte Suchbegriffe Personen Jahrestage
2000
-3000 Chronik 2026
Gefundene Einträge: 3
Suchergebnisse als PDF
Ab dem Jahr 41
Claudius stärkt die Donaugrenze und das römische Straßennetz 

Augsburg und Raetien * Kaiser Claudius lässt die römische Grenze an der Donau durch Kastelle sichern und baut das Straßennetz im Alpenvorland aus. Um 46/47 wird die Via Claudia Augusta vollendet. Sie verbindet Oberitalien über die Alpen mit Augusta Vindelicum, dem heutigen Augsburg, und der Donau. Die Siedlung entwickelt sich zu einem bedeutenden Verwaltungs-, Handels- und Verkehrszentrum der Provinz Raetia. 

Ab 166
Die Antoninische Pest erreicht das Alpenvorland 

Alpenvorland * Heimkehrende Soldaten verbreiten vermutlich eine Seuche, die während des Partherkriegs im Osten des Römischen Reiches ausgebrochen ist. Die sogenannte Antoninische Pest erfasst weite Teile des Imperiums und fordert auch im Alpenvorland zahlreiche Todesopfer. Der genaue Erreger ist unbekannt; möglicherweise handelt es sich um eine Form der Pocken. Die Epidemie schwächt Bevölkerung, Wirtschaft und römisches Militär über viele Jahre hinweg. 

Um Dezember 166
Germanische Einfälle leiten die Markomannenkriege ein 

Donau * Rund 6.000 Langobarden und Obier überschreiten Ende 166 oder Anfang 167 die Donau und dringen in die römische Provinz Pannonien ein. Römische Truppen schlagen den Angriff zunächst zurück. Dennoch beginnt damit eine langjährige Folge von Kämpfen, an denen später auch Markomannen, Quaden und weitere Völker beteiligt sind. Die Epoche weitgehend friedlicher Entwicklung an der Donau und im nördlichen Alpenvorland geht zu Ende.