Dreharbeiten zu Valentins „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“
München-Geiselgasteig * Dreharbeiten zu den Valentin-Karlstadt-Filmen „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“.
München-Geiselgasteig * Dreharbeiten zu den Valentin-Karlstadt-Filmen „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“.
München-Geiselgasteig * In den „Bavaria-Filmstudios“ in Geiselgasteig entsteht der 21 minütige Film „Die Erbschaft“ nach der gleichnamigen Originalszene von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Regie führt Jacob Geis.
Berlin * Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird von der NS-Filmzensur wegen „Elendstendenzen“ verboten.
Berlin * Die nationalsozialistischen Behörden verbieten den Kurzfilm „Die Erbschaft“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt wegen angeblicher „Elendstendenzen“. Der Film zeigt ein bitterarmes Ehepaar, bei dem selbst der Gerichtsvollzieher nichts mehr pfänden kann. Diese ungeschönte Darstellung von Armut widerspricht dem propagandistischen Gesellschaftsbild des NS-Regimes.
Der rund 20-minütige Film entsteht im Mai 1936 unter der Regie von Jakob Geis in den Geiselgasteiger Studios der Bavaria. Nach dem Verbot bleibt er vier Jahrzehnte lang unaufgeführt. Erst nach seiner Wiederentdeckung in Moskau erlebt „Die Erbschaft“ am 16. Mai 1976 im Münchner Filmmuseum seine Premiere.
München-Angerviertel * 40 Jahre nach Entstehen des von der Nazi-Zensur verbotenen Valentin-Karlstadt-Kurzfilms „Die Erbschaft“ wird dieser im Münchner Stadtmuseum uraufgeführt.