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Frühe Hinweise auf Bier in Oberfranken 

Kasendorf * Aus der frühen Hallstattzeit stammen einige der ältesten Hinweise auf ein bierähnliches Getränk im Gebiet des heutigen Deutschlands. In einem Grabhügel im Pfarrwald bei Kasendorf nahe Kulmbach entdecken Archäologen große Keramikgefäße, die als Grabbeigaben dienen. 

In einem der Vorratsgefäße finden sich dunkle organische Rückstände. Der Ausgräber deutet sie als Reste eines vergorenen Getränks, das möglicherweise aus Getreide oder Fladenbrot hergestellt wird. Das Gefäß wird deshalb als „Bieramphore“ bezeichnet. 

Ob es sich tatsächlich um Bier im heutigen Sinne handelt, lässt sich nicht zweifelsfrei nachweisen. Der Fund gehört zur frühen Hallstattkultur, deren Bevölkerung ethnisch nicht eindeutig zugeordnet werden kann.

1455
Dr. Johann Hartlieb verfasst ein Buch über die Kunst der Zauberei

München * Der Arzt und Schriftsteller Dr. Johann Hartlieb verfasst für den Markgrafen Johann von Brandenburg-Kulmbach ein „Puoch aller verpoten kunst und ungelaubens und der zaubrey“

Johann Hartlieb ist mit Sibilla verheiratet, der illegitimen Tochter von Herzog Albrecht III. und Agnes, und schon deshalb eng mit dem Münchner Hof verbunden.

7. April 1919
Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

München - Freistaat Bayern * Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage - bis zum 13. April - geben. Der Schwerpunkt der Rätebewegung findet sich in den Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben. Auch in den größeren niederbayerischen Städten und in der Oberpfalz folgen zahlreiche Städte dem Beispiel Münchens: in Amberg, Burglengenfeld, Landshut, Passau, Regensburg und Straubing, werden Räteregierungen gegründet.

Auch in den nordbayerischen Städten Ansbach, Aschaffenburg, Fürth, Hof, Kulmbach, Marktredwitz und Würzburg. Lediglich Bamberg, Erlangen und Nürnberg bildeten in ihrem Stadtgebiet keine Räterepublik. Doch nur an wenigen Orten bestehen die Räterepubliken über den 10. April hinaus.