Menü
Home Veranstaltungen Fakten Suchbegriffe Personen Jahrestage Karte Zeitensprünge Podcast

Fakten

Fakten Karte Suchbegriffe Personen Jahrestage
2000
-3000 Chronik 2026
Gefundene Einträge: 2
Suchergebnisse als PDF
Ab 8. August 1309
Die päpstliche Kommission eröffnet ihre Untersuchung gegen den Templerorden 

Paris * In der Abtei Sainte-Geneviève nimmt die von Papst Clemens V. eingesetzte Kommission ihre Arbeit auf. Unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Narbonne, Gilles Aycelin, soll sie die Anschuldigungen gegen den Templerorden als Institution untersuchen. Die Verfahren gegen einzelne Ordensbrüder bleiben davon getrennt. 

Die Kommission lässt gefangene Templer aus dem französischen Königreich zur Teilnahme vorladen. Sie sollen Aussagen machen und erhalten Gelegenheit, den Orden zu verteidigen. Die eigentlichen Anhörungen beginnen erst im November 1309. 

Um April 1310
Vier Templervertreter stellen die Glaubwürdigkeit der Geständnisse infrage

Paris * Pierre de Bologne, Renaud de Provins, Guillaume de Chambonnet und Bertrand de Sartiges treten vor der päpstlichen Kommission als Sprecher der zur Verteidigung bereiten Templer auf. Sie bestreiten die Anschuldigungen gegen den Orden und wenden sich gegen die Verwertung erzwungener Geständnisse.

Die Vertreter erklären, die belastenden Aussagen seien durch Angst, Druck und materielle Versprechungen zustande gekommen. Zur Begründung behaupten sie, außerhalb des französischen Königreichs habe kein einziger Ordensbruder vergleichbare Anschuldigungen bestätigt. Aus den unterschiedlichen Untersuchungsergebnissen leiten sie ab, dass die französischen Geständnisse unter unzulässiger Einflussnahme entstehen. Sie verlangen eine faire Prüfung der Vorwürfe und der Verhörbedingungen.