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Vier Templervertreter stellen die Glaubwürdigkeit der Geständnisse infrage

Um April 1310

Paris * Pierre de Bologne, Renaud de Provins, Guillaume de Chambonnet und Bertrand de Sartiges treten vor der päpstlichen Kommission als Sprecher der zur Verteidigung bereiten Templer auf. Sie bestreiten die Anschuldigungen gegen den Orden und wenden sich gegen die Verwertung erzwungener Geständnisse.

Die Vertreter erklären, die belastenden Aussagen seien durch Angst, Druck und materielle Versprechungen zustande gekommen. Zur Begründung behaupten sie, außerhalb des französischen Königreichs habe kein einziger Ordensbruder vergleichbare Anschuldigungen bestätigt. Aus den unterschiedlichen Untersuchungsergebnissen leiten sie ab, dass die französischen Geständnisse unter unzulässiger Einflussnahme entstehen. Sie verlangen eine faire Prüfung der Vorwürfe und der Verhörbedingungen.