Der Griechische Freiheitskampf dauert von 1821 bis 1830
Griechenland * Der Griechische Freiheitskampf dauert von 1821 bis 1830.
Griechenland * Der Griechische Freiheitskampf dauert von 1821 bis 1830.
Petersburg - Konstantinopel * Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
Adrianopel * Im Frieden von Adrianopel wird der türkisch-russische Krieg beendet. Sultan Mahmud II. stimmt der Gründung des autonomen Staates Griechenlands zu. Das Staatsgebiet Griechenlands ist allerdings nur etwa halb so groß wie heute.
Rom - Konstantinopel * Italien, Mitglied im Dreibund, erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg, um in den Besitz von Libyen zu kommen. Doch anders als von Italien erwartet, begrüßt die einheimische Bevölkerung die Italiener nicht als Befreier, sondern als feindliche Invasoren.
Tripolis * Die italienischen Besatzungstruppen gehen in einem Pogrom gegen die arabische Bevölkerung vor und erschießen dabei innerhalb von fünf Tagen wahllos tausende Araber, verbrennen deren Hütten und beschlagnahmen das Vieh.
Auch in den folgenden Wochen führte die Besatzungsmacht Massenhinrichtungen auf öffentlichen Plätzen durch und deportierte etwa 4.000 Araber auf Strafinseln.
Tripolis * Der italienische Leutnant Giulio Cavotti lässt über zwei Oasen bei Tripolis die ersten Zwei-Kilo-Bomben auf lebende Ziele abwerfen. Der Angriff dient keinem militärischen Zweck, sondern geschieht im Rahmen der Vergeltungsaktionen gegen die arabische Bevölkerung.
Sofia - Belgrad - Athen - Montenegro * Bulgarien, Serbien, Griechenland und Montenegro gründen den Balkanbund. Ihr gemeinsames Ziel ist
Belgrad - Sofia * Serbien und Bulgarien vereinbaren ein Militärbündnis gegen das Osmanische Reich, dem sich Griechenland und Montenegro anschließen.
Montenegro * Montenegro erklärt - in Abstimmung mit den Bündnispartnern Bulgarien, Serbien und Griechenland - der Türkei den Krieg.
Balkan * Die Bündnispartner von Montenegro - Bulgarien, Serbien und Griechenland - greifen in den Krieg gegen das Osmanische Reich ein. Das ist der Beginn des Ersten Balkankrieges.
Rom - Konstantinopel * Der Italienisch-Türkische Krieg endet. Bereits Ende 1914 führt jedoch eine erneute Revolte zum Rückzug der Italiener. Der geplante Vergeltungs-Feldzug wird jedoch wegen des Ersten Weltkrieges nicht ausgeführt.
Balkan * Die verbündeten Balkanstaaten - Montenegro, Bulgarien, Serbien und Griechenland - beginnen den Krieg gegen die Türkei.
London * Nach vernichtenden Niederlagen muss die Türkei unter Vermittlung der europäischen Großmächte den Londoner Vertrag unterzeichnen, der den Ersten Balkankrieg beendet.
Durch die Schaffung des Staates Albanien erhält Serbien den ersehnten Zugang zur Adria aufgrund einer Forderung Österreich-Ungarns nicht.
Sofia - Belgrad - Athen - Bukarest - Konstinopel - Balkan * Der Zweite Balkankrieg beginnt. Bulgarische Truppen greifen gleichzeitig die griechischen und serbischen Armeen an, ohne dass Bulgarien den beiden Staaten offiziell den Krieg erklärt hat.
Bald treten auch noch Rumänien und die Türkei in den Krieg ein, da alle Beteiligten mit Gebietszuwächsen rechnen. Die Großmächte müssen wieder vermitteln.
Konstantinopel - Sofia * Das Osmanische Reich erklärt Bulgarien den Krieg.
Bukarest - Sofia - Belgrad - Athen - Konstantinopel - Wien - Petersburg * Im Bukarester Frieden verliert Bulgarien einen Großteil seiner Eroberungen aus dem Ersten Balkankrieg.
Die k.u.k-Monarchie Österreich-Ungarn ist jedoch spätestens jetzt fest entschlossen, ein weiteres Vordringen des zur Mittelmacht aufgestiegenen Balkanstaats Serbien mit aller Macht zu verhindern - auch um den Preis eines Krieges mit Russland.
Petersburg - Sofia - Konstantionopel - Athen - Belgrad * Russland greift in die Verhandlungen ein. Im Vertrag von Konstantinopel erhält Bulgarien - mit Russlands Unterstützung - mit Westthrakien doch noch einen Zugang zur Ägäis. Das verursacht einen neuen Konflikt mit Griechenland, das die Region für sich beansprucht.
Insgesamt erkämpfen die Balkanstaaten weitere Gebiete der zerfallenden Türkei. Serbien geht als strahlender Sieger aus den beiden Balkankriegen hervor und kann sein Territorium nahezu verdoppeln.
Berlin * Gleichzeitig mit der Kriegserklärung erlässt der deutsche Kaiser das „Verbot der Ausfuhr von Nahrungsmitteln aller Art ins gegnerische Ausland“. Damit dürfen nur noch neutrale und die verbündeten Länder Österreich, Ungarn und Türkei sowie die deutschen Truppen im Ausland mit Bier beliefert werden.
Das Versandbuch der Paulanerbrauerei macht diese Krise des Exportes deutlich sichtbar. Erst nach beiden Weltkriegen können die Münchner Brauereien in den 1970er Jahren wieder Exportzahlen wie um 1900 erzielen.
Berlin * Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wie Kaffee, Salz, Zucker und Bier wird erlassen. Damit dürfen nur noch neutrale und die verbündeten Länder Österreich, Ungarn und Türkei sowie die deutschen Truppen im Ausland mit Bier beliefert werden.
Konstantinopel - Berlin - Wien * Das Osmanische Reich tritt an der Seite der Mittelmächte in den Krieg ein.
Petersburg - Konstantinopel * Russland erklärt der Türkei den Krieg.
London - Konstantinopel * Großbritannien erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
Paris - Konstantinopel * Frankreich erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
Brüssel - Belgrad - Konstantinopel * Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg.
Konstantinopel * Das türkische Parlament verabschiedet ein Deportationsgesetz gegen die Armenier. Die Umsiedlungskampagne wird zum Tod von 600.000 bis 1.800.000 Zivilisten führen und wird als Völkermord an den Armeniern bezeichnet. Das Gesetz tritt am 1. Juni 1915 in Kraft und gilt bis zum 8. Februar 1916.
Rom - Konstantinopel * Italien erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
Konstantinopel - Berlin - Wien * Das Osmanische Reich tritt den Mittelmächten bei.
Jerusalem * Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein und beenden damit die 673 Jahre währende osmanische Herrschaft.
Spa * Anschließend werden ranghohe Offiziere von der Obersten Heeresleitung - OHL über den Stand des Krieges informiert. Generalquartiermeister Erich Ludendorff führt hierzu aus,
Lemnos * Das Osmanische Reich kapituliert. Die neue Regierung unter Ahmed Izzet Pascha schließt den Waffenstillstand von Moudros zwischen der Türkei und der Entente. Der Vertrag sieht nicht nur eine alliierte Besetzung der bisherigen arabischen Provinzen, sondern auch der Meerengen und großer Teile Anatoliens vor. Der Krieg im Nahen Osten ist damit beendet.
Bundesrepublik Deutschland-Bonn - Ankara * Zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland wird das „Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte für den deutschen Arbeitsmarkt“ abgeschlossen.