In Paris wird Thomas Alpha Edisons Kinetoscope vorgestellt
Paris * In Paris wird Thomas Alpha Edisons Kinetoscope vorgestellt. Das Bild hat eine sehr geringe Größe und muss in einem Kasten betrachtet werden.
Paris * In Paris wird Thomas Alpha Edisons Kinetoscope vorgestellt. Das Bild hat eine sehr geringe Größe und muss in einem Kasten betrachtet werden.
Paris * Die Brüder August und Louis Lumiére erhalten das Patent für einen Cinématographe.
Paris * Der Cinématographe der Gebrüder Lumiére wird in Paris einem Fachpublikum vorgestellt und vorgeführt.
Paris * Die Brüder Louis und Auguste Lumiére zeigen im Pariser Grand Café mit einem „Cinematographe“ genannten Gerät „lebende Bilder“. Umgehend nimmt Carl Gabriel Verhandlungen auf und erreicht die Absendung eines Operateurs nach München.
München-Hackenviertel * Auch das Kinetoscope wird im Internationalen Handels-Panoptikum in München vorgeführt uns als Edison's Wunderwerk bejubelt. Doch um die Massen zu begeistern braucht es mehr, weshalb stündlich der „Pariser Original-Flohmarkt mit ca. 300 dressierten Menschen-Flöhen“ auftritt.
Wien - München * Der Cinématographe der Herren August und Louis Lumiére wird im Jugendstil-Salon der französischen Botschaft in Wien gezeigt. Der Schausteller Carl Gabriel kann ein Aufnahme- und Wiedergabegerät erwerben.
Noch im gleichen Monat findet die erste öffentliche Vorführung im Internationalen Handels-Panoptikum in München durch den Operateur Francis Doublier statt.
München-Hackenviertel * In der bayerischen Haupt- und Residenzstadt werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt. Die Aufführung findet - „unter lebhafter Anteilnahme des Münchner Publikums“ - in Carl Gabriels und Emil Eduard Hammers Panoptikum statt. Der Vorführapparat wird mit Theaterkulissen umspannt und dann „drauflos gekurbelt“. Die Vorführungen richtet Carl Gabriel nach französischem Vorbild ein.
Das ganze Programm ist circa 100 Meter lang und läuft innerhalb von einer Viertelstunde ab. Drei bis fünf kleine Filme werden gezeigt:
Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert.
München-Theresienwiese * Nach der Münchner Kinopremiere im Internationalen Handelspanoptikum von Carl Gabriel ist die nächste Spielstätte das Oktoberfest. Der Filmpionier Johann Dienstknecht zeigt dort die Filme.
München * In verschiedenen Etablissements werden die Filme vorgeführt. Feste Filmtheater gibt es noch nicht. Neben Konzertsälen, verschiedenen Theatern, dem Panoptikum und dem Volksgarten dienen auch Gaststätten und Bierkeller als Filmvorführstätten.
München-Hackenviertel * Schon einer der ersten im Internationalen Handels-Panoptikum gezeigten Filme verursacht einen Skandal. Er heißt „Endlich allein“ und zeigt ein Brautpaar am Hochzeitstag. Die Schlussszene wird umgehend zensiert. Auch in den folgenden Jahren sorgen Filme wie „Im Bad einer Pariserin“ oder „Im Chambre séparée“ für Aufregung.
Die Neue Bayerische Zeitung schreibt über das neue Medium Kino: „Es scheinen für dieses Etablissement überhaupt nur Nacktheiten als sehenswert und interessant zu existiren. Wir enthalten uns jeglicher weiterer Ausführungen und stellen nur die ergebene Anfrage: Wo bleibt die Münchner Sittenpolizei? Schläft sie oder existirt sie nicht mehr?“
Freilich werden neben solchen Filmen auch regelmäßig Aufnahmen von den verschiedenen und aktuellen Kriegsschauplätzen gezeigt.
Berlin * Carl Gabriel eröffnet sein erstes Kinematographentheater in Berlin.
München * In Deutschland setzt eine große Gründungswelle an Kinematographentheatern ein.
München-Hackenviertel * In der Kaufingerstraße eröffnet mit dem Welt-Kinematograph das erste fest installierte Kino in München.
München * Johann Dienstknecht gründet den allerersten Filmverleih und wird damit bis zu seinem Tod im Februar 1910 der unumschränkte Herrscher auf dem Filmmarkt sein.
München-Maxvorstadt * Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino unter dem weltmännischen Namen „The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Theater lebender Bilder“ mit 145 Plätzen. Es ist Münchens viertes Kino. Es werden Stummfilme gezeigt, die von einem mehr oder weniger talentiertem Klavierspieler und einem Explikateur, einen Filmerklärer, begleitet werden.
An den Lehnen der Vordersitze sind Drahtgestelle angebracht, in denen man seinen Masskrug abstellen kann. Statt Popkorn und Eis - wie heute - werden Schokolade und Wurstsemmeln verkauft.
Nach 19 Uhr geht fast niemand mehr ins Kino, denn: „Der Münchner geht im Gegensatz zum Berliner, soweit er es ermöglichen kann, lieber Nachmittags ins Kino, weil er den Abend gern im Bierrestaurant verbringt.“Trotzdem suchen die „Gebildeten“ das Kino erst im Schutz der Dunkelheit auf. Etwaige Bekannte begrüßen sich - wenn überhaupt - mit einem verlegenem Lächeln. Es gibt Logen mit einem Loch im Vorhang, von dem aus man zwar alles sehen kann, selbst aber nicht gesehen wird.
Die Münchner Polizei besucht im Auftrag der Obrigkeit regelmäßig die Kinematographen. Sie muss sicherstellen, dass im dunklen Kinosaal alles „sittlich“ und „mit rechten Dingen“ zugeht.
München * In zwölf Großgaststätten werden Kinofilme gezeigt:
München-Maxvorstadt * Aus Carl Gabriels The American Bio-Cie./Carl Gabriel's Thater lebender Bilder in der Dachauer Straße 16 wird Gabriels Tonbildtheater.
München * Auf Anregung von Carl Gabriel wird der Verein bayerischer Kinematographeninteressenten“als Interessensverband der Kinobesitzer gegründet. Der Grund der Vereinsgründung ist der Versuch der Münchner Lokalschulkommission, ein Kinderverbot im Kinematographentheater durchzusetzen. Damit wäre ein treuer Kundenstamm des Kinos ausgeschlossen worden.
München-Au * Der Schausteller und Kinopionier Carl Gabriel eröffnet in den Räumen des früheren Gasthauses und Varietés „Zum Kaisergarten“ sein zweites Münchner Kino: „Gabriels Tonbildtheater“. Der Eingang befindet sich damals an der Zeppelinstraße 85; heute lautet die Adresse Lilienstraße 2. Das Vorstadtkinoprogramm mit kurzen Spiel-, Aktualitäten- und Unterhaltungsfilmen richtet sich an ein breites Publikum. Wie in der Frühzeit des Kinos üblich, werden Stummfilme häufig musikalisch begleitet und mitunter von einem „Explikateur“ erläutert.
München * Mit dem Wegfall einer restriktiven, die Gewerbeordnung beschränkende Polizeiordnung setzt ein Kinogründungs-Boom ein.
München-Haidhausen * Haidhausens erstes Kino eröffnet als Erstes Münchner Lichtspielhaus am Orleansplatz. Es wird 1919 erweitert und als Zwecks Lichtspielhaus am Orleansplatz wieder eröffnet. Mehrere Namensänderungen folgen. Ab 1930 heißt es schlicht OLI. 1970 schließt das Kino für immer seine Pforten.
München * In München gibt es 45 Lichtspieltheater. Zum Vergleich: 1909 waren es nur acht.
München-Ludwigsvorstadt * Carl Gabriel eröffnet die Alhambra-Lichtspiele an der Lindwurmstraße 124 mit etwa 200 Plätzen.
München-Hackenviertel * Carl Gabriel eröffnet die Sendlingertor-Lichtspiele mit 680 Plätzen. Der Neubau wird von Jacob Heilmann und Max Littmann geplant und ausgeführt. Es ist das erste Münchner Großkino und das erste Kino mit Balkon.
München * Französische und englische Fremdwörter sind plötzlich verpönt. „Wir brauchen keine Menus, keine Dinners, kein Dejeuner, keinen Five o‘clock tea u.s.f. Wir können ohne sie leben; uns genügt ein schlichter Speisezettel, ein Mittagessen, Frühstück, Fünfuhr- oder Abendtee.“
Der Begriff Restaurant wird durch Speisehaus ersetzt, statt im Delikatessengeschäft kauft man jetzt im Feinkostladen ein. Kinos heißen nun Lichtspielhaus und aus dem Abonnement in der Oper wird die Platzmiete. Über Nacht wird aus dem Hotel Englischer Hof in der Dienerstraße das Hotel Posch und aus dem Hotel Bellevue am Stachus das Hotel Königshof.
München-Hackenviertel * Prinzregent Ludwig III. wird mit seiner Gattin Maria Theresia bei ihrem Kinobesuch in Carl Gabriels Sendlingertor-Lichtspielen gefilmt. Seither ist das Kino hoffähig.
München-Au * Oskar Richard Mohler übernimmt das bisherige „Gabriels Tonbildtheater“ von Kinopionier Carl Gabriel und führt es unter dem neuen Namen „Gabriels Lichtspieltheater“ weiter. Bereits zwei Jahre später erhält das Kino wegen seiner Nähe zum Deutschen Museum den bis heute gebräuchlichen Namen „Museum Lichtspiele“.
Vogesen * Ludwig „Wiggerl“ Greiner wird an die Vogesenfront versetzt. Dort entwickelt er sich zu einem vielseitigen Unterhalter für seine Kameraden. Er arbeitet als Kriegszeichner, Stabskoch, Fronttheaterspieler, Schriftenmaler in der Friedhöfe-Abteilung, Kinooperateur, Witzeerzähler und Alleinunterhalter. Dabei kommen ihm seine Erfahrungen als Unterhaltungsmusiker sowie als Komponist und Liedtexter zugute.
Als Mitarbeiter der ersten deutschen Schützengrabenzeitung „Der bayerische Landwehrmann“ trägt Greiner mit seinen Bildgeschichten zur Unterhaltung der Soldaten bei. Mit feinem Humor greift er Alltagssituationen an der Front auf und kommentiert sie zeichnerisch. Seine Arbeiten zeigen das Leben der Soldaten ebenso wie die Zerstörungen in den Dörfern und Landschaften der Vogesen.
München-Haidhausen * Das Astoria in der Elsässer Straße wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet.
München-Au * Das bisherige „Gabriels Lichtspieltheater“ heißt nun „Museum Lichtspiele“. Namensgeber ist das gegenüberliegende Deutsche Museum, dessen Neubau auf der ehemaligen Kohleninsel – der heutigen Museumsinsel – zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollendet ist. Der Erste Weltkrieg unterbricht die Bauarbeiten; anschließend sorgen die politischen Umbrüche und die Inflation für weitere Verzögerungen. Erst am 7. Mai 1925 wird der Neubau des Deutschen Museums feierlich eröffnet. Der Name „Museum Lichtspiele“ bleibt bis heute erhalten.
München * Der Wilde Westen ist auch ein erfolgversprechendes Objekt für den Kinofilm. Fred Stranz inszeniert den Stummfilm-Western „Der schwarze Jack“, bei dem August Arnold, der zusammen mit Robert Richter die Filmtechnikfirma Arri gründet, hinter der Kamera steht. Stranz dreht noch einige weitere Wildwestfilme, auch Arnold und Richter bleiben dem Genre treu.
München-Bogenhausen * Thomas Mann hatte sich während des Krieges als kaisertreuer Anhänger einer elitären, nicht auf demokratischen, sondern oligarchischen Prinzipien [= Herrschaft von Wenigen] beruhenden Gesellschaftsordnung bekannt und zudem die deutsche Kriegspolitik verteidigt. Er schreibt in sein Tagebuch:
„München, wie Bayern, regiert von jüdischen Literaten. Wie lange wird es sich das gefallen lassen? […] Bei uns ist Mitregent ein schmieriger Literaturschieber wie Herzog, der sich durch Jahre von einer Kino-Diva aushalten ließ, ein Geldmacher und Geschäftsmann im Geist, von der großstädtischen Scheißeleganz des Judenbengels, der nur in der Odeonbar zu Mittag aß, aber Ceoni‘s [Zahnarzt auch der Familie Mann] Rechnungen für die teilweise Ausbesserung seines Kloakengebisses nicht bezahlte. Das ist die Revolution! Es handelt sich so gut wie ausschließlich um Juden.“
München * In Theatern, Kinos und Konzertsälen dürfen wieder Veranstaltungen durchgeführt werden. Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt. Ab 23 Uhr werden die Straßen vom Militär geräumt.
München * Blumengeschäfte und Theater, nicht jedoch Kinos, dürfen - trotz des Generalstreiks - wieder öffnen.
München-Kreuzviertel * Carl Gabriel eröffnet die Rathaus-Lichtspiele an der Weinstraße 8, Ecke Filserbräu- und Albertgasse mit 670 Plätzen.
München-Maxvorstadt * „Gabriels Tonbildtheater“ in der Dachauer Straße 16 wird in „Carl Gabriels Lichtspiele“ umbenannt.
München - München-Maxvorstadt * Der Deutsche Katholikentag in München wird eröffnet. Für die anreisenden Zehntausenden von Gläubigen wird ein großer Festgottesdienst auf dem Königsplatz abgehalten, bei dem sich die katholische Kirche mit eindrucksvollem Gepränge darstellt. Die Straßen der Stadt sind mit Fahnen geschmückt, nur das Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik ist demonstrativ vergessen worden.
Kardinal Michael von Faulhaber enthält sich bei dieser zur politischen Kundgebung umgestalteten Veranstaltung weder politischer noch demokratiefeindlicher Äußerungen und ruft in seiner Ansprache zum Kampf der Kirche gegen den Staat auf:
„Wehe dem Staat,
Diesem Satz folgt ein - von den dicht gedrängten Besuchern stürmisch bejubelter - rhetorischer Tiefschlag gegen die Republik und ihrer Gründer: „Die Revolution war Meineid und Hochverrat und bleibt in der Geschichte erblich belastet und mit dem Kainsmal gezeichnet“. Diese Worte wirken, wie Faulhaber später einmal recht zufrieden feststellt, wie eine Bombe. Der Kardinal versagt sich damit wieder einmal - mit seiner ganzen Autorität und in der Öffentlichkeit - der Weimarer Republik und bereitet damit - ohne das möglicherweise direkt zu beabsichtigen - Adolf Hitler den Weg.
Schon damals stellt die sozialdemokratische Münchener Post unter der Überschrift „Wohin des Wegs, Herr Kardinal?“ fest: „Seine Ansichten sind ein Beweis für den Machthunger der römischen Kirche und ihres Klerus, die nicht mit dem Staat in Frieden und Verträglichkeit zusammenleben, sondern ihn um jeden Preis beherrschen wollen.“
Die in Anwesenheit der Spitzen von Kirche, Staat und Gesellschaft gemachten Aussagen des Kardinals führen allerdings auch zu einem „weltweit hallenden Eklat“ und veranlasst die - konservative - Reichsregierung, sich bei Papst Pius XI. zu beschweren. Damit, dass sich ein Widerstand derjenigen Katholiken formiert, die im neuen Staat ehrlich mitarbeiten wollen, hat Faulhaber nicht gerechnet.
München-Au * Josef Liebl leitet die „Museum-Lichtspiele“ an der Lilienstraße 2 von 1924 bis 1926. In seine Amtszeit fällt die Eröffnung des benachbarten Deutschen Museums am 7. Mai 1925. Damit erhält der bereits seit 1918 verwendete Name des Kinos seinen unmittelbaren örtlichen Bezug.
München-Au * Wilhelm van Laak und Valentin Neumeier übernehmen die Leitung der „Museum-Lichtspiele“. In den folgenden Jahren wird das Kino umgebaut und der Zuschauerraum von ursprünglich 220 auf 280 Plätze erweitert.
München * Nur wenige Tage nach dem Verbot ihres Gastspiels im Deutschen Theater ist Josephine Baker in München auf der Kinoleinwand zu sehen. Die „Münchner Zeitung“ kündigt an: „Josefine Baker, das umstrittene, farbige Tanzwunder, tanzt ab heute in ihrem ersten Großfilm ‚Papitou, die Sirene der Tropen‘ im Münchner Lichtspielhaus.“ Klenzestraße 103.
In dem französischen Stummfilm „La Sirène des tropiques“ aus dem Jahr 1927 spielt Baker ihre erste große Filmrolle: Papitou, eine junge Frau aus einer fiktiven Karibikkolonie, die nach Paris gelangt und dort zum Revuestar aufsteigt. Während die Münchner Behörden Baker den persönlichen Bühnenauftritt verwehren, darf das Publikum ihre Tänze im Kino sehen.
Berlin * Im Berliner Kino Kapitol am Zoo werden die unter dem Titel „Aus der Kinderstube des Films“ zusammengefassten Karl-Valentin-Filme gezeigt. Der Münchner Komiker wird von der überregionalen Filmkritik gefeiert.
??? * Der Valentin-Karlstadt-Stummfilm „Fern-Kino“ wird im Filmpalast uraufgeführt.
München-Haidhausen * In dem multimedialen Kinoprojekt „Mit dem Fremdenwagen durch München“ wird auch der Friedensengel vorgestellt.
LIESL KARLSTADT: „Isarabwärts fahrend, sehen wir rechts den Friedensengel. - Ein monumentaler Abschluss der Prinzregentenstraße.“
KARL VALENTIN: „Der goldene Friedensengel ist aus Erz, sozusagen der Erzengel Friede. Was er während des Weltkrieges da oben getrieben hat, ist allen unerklärlich. Unter der Prinzregentenbrücke sehen Sie den stromabwärts schwimmenden Isarfluss.“
München * Uraufführung des Stummfilms „Der Sonderling“ mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt in den Hauptrollen in drei Münchner Kinos. Der Film wird 1942 von der NS-Zensur wegen „Verletzung des künstlerischen Empfindens“ verboten.
München-Au * Erich König übernimmt die „Museum-Lichtspiele“ von Wilhelm van Laak und Valentin Neumeier. Er führt das Kino bis 1933.
München-Ludwigsvorstadt * Das Deutsche Theater ist Münchens zweitgrößtes Kino.
München-Ludwigsvorstadt * Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Stummfilms „Die beiden Musikal-Clowns“ im Deutschen Theater anlässlich der Tagung des Reichsverbands Deutscher Lichtspieltheaterbesitzer. Der Film kommt nie in die Kinos.
München-Au * Anton Rösch übernimmt die Leitung der „Museum-Lichtspiele“ und führt das Kino bis 1937.
Deutsches Reich * Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten beginnt auch für die deutsche Film- und Kinobranche eine Zeit der Einschüchterung, Gewalt und schrittweisen Gleichschaltung. Filmprogramme, Personalentscheidungen und wirtschaftliche Tätigkeiten geraten zunehmend unter staatliche und parteipolitische Kontrolle. Jüdische sowie politisch unerwünschte Filmschaffende und Gewerbetreibende werden ausgegrenzt und aus ihren Berufen verdrängt.
Berlin * Joseph Goebbels übernimmt die Leitung des neu geschaffenen Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Das Ministerium erhält weitreichenden Einfluss auf Presse, Rundfunk, Film, Theater und Kultur. Gemeinsam mit der NSDAP und gleichgeschalteten Berufsverbänden setzt es Filmschaffende und Kinobetreiber zunehmend unter Druck und schränkt ihre künstlerische und unternehmerische Freiheit ein.
Berlin * Mit dem „Gesetz über die Errichtung einer vorläufigen Filmkammer“ schafft das NS-Regime die Reichsfilmkammer. Sie erfasst und kontrolliert sämtliche Bereiche der Filmwirtschaft – von der Produktion und dem Verleih bis zum Betrieb der Lichtspieltheater.
Wer weiterhin im Film- und Kinowesen arbeiten will, muss die beruflichen und politischen Voraussetzungen der Kammer erfüllen. Auf diese Weise kann das Regime jüdische Menschen, politische Gegner und andere unerwünschte Personen aus der Filmbranche ausschließen. Im September 1933 wird die Reichsfilmkammer in die neu gegründete Reichskulturkammer eingegliedert.
Berlin * Mit dem Reichskulturkammergesetz unterstellt das NS-Regime das gesamte deutsche Kulturleben einer zentralen staatlichen Kontrolle. Die bereits im Juli gegründete Reichsfilmkammer wird als eine von sieben Einzelkammern in die Reichskulturkammer eingegliedert.
Wer in der Filmbranche tätig sein oder ein Lichtspieltheater betreiben will, muss Mitglied der Reichsfilmkammer sein. Aufnahme und Verbleib hängen von der vermeintlichen „Zuverlässigkeit und Eignung“ ab, die das Regime nach politischen und rassistischen Kriterien beurteilt. Für jüdische Filmschaffende und Kinobetreiber bedeutet der Ausschluss aus der Kammer faktisch ein Berufsverbot.
In München trifft diese Verfolgung später die jüdische Kinobesitzerin Lonny van Laak. Ihr Ehemann Wilhelm van Laak hat die „Museum-Lichtspiele“ zwischen 1928 und 1930 gemeinsam mit Valentin Neumeier geleitet. Nach Wilhelms Tod im Jahr 1935 entziehen die Behörden Lonny van Laak wegen ihrer jüdischen Herkunft die Vorführlizenz für ihr letztes Kino.
München-Au * Von 1937 bis zum Kriegsende Ende April 1945 ist Wilhelm Sensberg der Betreiber des Filmtempels in der Au.
Welche politische Gesinnung die Betreiber des Lichtspielhauses während der NS-Zeit bevorzugten, ist nicht bekannt. Auf alle Fälle standen die Kinobetreiber und -besitzer in dieser Zeit unter strenger Aufsicht nationalsozialistischer Aktivisten.
München-Au * Unter „Ausnutzung der Verdunkelung“ überfällt der 33-jährige Wilhelm Heppert die Kassiererin der Museum-Lichtspiele und raubt den Betrag von 150 Mark. Der Räuber wird von einem Wehrmachtsangehörigen gefasst und der Polizei übergeben. Er wird vor ein Sondergericht gestellt und als „Volksschädling“ zum Tode verurteilt. Eine Begnadigung lehnt das Gericht ab.
München-Obergiesing * Wilhelm Heppert, der die Kassiererin der Museum-Lichtspiele überfallen und die Kasse um 150 Mark erleichtert hat, wird im Strafgefängnis München-Stadelheim durch den Scharfrichter hingerichtet. Sein Leichnam wird dem Anatomischen Institut zur Verfügung gestellt.
München-Au * Ende April 1945 werden die Museum-Lichtspiele kriegsbedingt geschlossen.
München-Graggenau * Die neu gegründete „Schaubude“ gibt ihre erste Vorstellung in den Münchner Kammerspielen. Das Schauspielhaus ist zu diesem Zeitpunkt der einzige Münchner Theatersaal, der die Bombenangriffe so weit überstanden hat, dass er unmittelbar wieder bespielt werden kann.
1946:
München-Au * Von 1946 bis 1952 haben Otto Gusoni und Walli Gans-Gusoni die Leitung der Museum-Lichtspiele übernommen.
Die Museum-Lichtspiele zählen zu den typischen Nachspielkinos in den Vorstadt-Randbezirken, die sich in den Jahren der Kinokrise - wenn sie nicht aufgaben und sich in einen Supermarkt verwandelten - mehr schlecht als recht durchschlugen. Hinzu kommt die immer stärkere Konkurrenz durch die öffentlichen Fernsehsender.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele können mit dem Alfred-Hitchcock-Film „Im Schatten des Zweifels“ wieder für das Kino-Publikum eröffnet werden.
New York * Der Western „Zwölf Uhr mittags“ [„High Noon“] feiert in New York seine Weltpremiere. Der Film mit Gary Cooper in der Hauptrolle gilt heute als einer der bedeutendsten Western der Filmgeschichte.
Die Handlung spielt nahezu in Echtzeit: Marshal Will Kane muss sich allein einer Gruppe von Verbrechern stellen, nachdem die Bewohner seiner Stadt ihn im Stich lassen. Der Film wird häufig als Gleichnis für Zivilcourage, persönliche Verantwortung und den Mut verstanden, auch gegen den Widerstand der Mehrheit für seine Überzeugungen einzustehen.
„Zwölf Uhr mittags“ wurde zu einem großen internationalen Erfolg und gewann vier Oscars, darunter für Gary Cooper als bester Hauptdarsteller sowie für den Titelsong „High Noon (Do Not Forsake Me, Oh My Darlin’)“. Das Werk beeinflusste Generationen von Filmschaffenden und zählt bis heute zu den Klassikern des amerikanischen Kinos.
München-Au * Werner Wotke übernimmt die Leitung des Vorstadt-Filmpalasts. Unter seiner Führung entwickelt sich das Stadtteilkino zu einem sogenannten „Revolverkino“: Auf dem Programm der Museum-Lichtspiele stehen vor allem Western, Gangster- und Abenteuerfilme, Heimatfilme sowie die bei Jugendlichen beliebten „Halbstarken“-Streifen mit Darstellern wie James Dean und Horst Buchholz. Einen besonderen Schwerpunkt bilden preisgünstig produzierte Western und später die erfolgreichen Italo-Western.
Mehr als zwei Jahrzehnte lang bietet das Kino seinem Publikum populäre Unterhaltung abseits des anspruchsvollen Premierenbetriebs der Innenstadt. Im November 1975 endet Wotkes Ära – programmatisch passend mit der Vorführung eines Italo-Westerns. Die genaue Bezeichnung des letzten Films ist in den zugänglichen Darstellungen nicht genannt.
München * Der Film „Rock Around The Clock“ kommt in die Kinos. Damit wird der Titelsong von Bill Haley und seiner Band Comets zur Hymne der Jugend.
München - München-Au * Der CSU-Landtagsabgeordnete und spätere Innenminister Heinrich Junker tut sich als Scharfmacher hervor. Er stellt einen Antrag für Maßnahmen zum Schutze der Jugend, in dem er
Zur Durchsetzung seines Antrags unterstützt er
Junker kann sich mit seinen Vorstellungen gegen die SPD-dominierte Viererkoalition nicht durchsetzen. Dieser Erfolg liegt an dem SPD-Landtagsabgeordneten Rudolf Schlichtinger, der sich für die Interessen und Nöte der Jugendlichen einsetzt. Ihm geht es nicht darum, „wie man ‚die Halbstarken‘ bekämpfen und gegebenenfalls vernichten kann, sondern wie man junge Menschen davor bewahren kann, Rowdys oder Verbrecher zuwerden“ und wehrt sich gegen das Modewort „Halbstarke“.
Bundesrepublik Deutschland * Der synchronisierte Beatles-Film „A Hard Day‘s Night“ kommt in Deutschland unter dem Titel „Yeah, Yeah, Yeah“ in die Kinos.
München-Ludwigsvorstadt * Die Abendzeitung kauft alle Eintrittskarten für die Aufführung des Beatles-Filmes Yeah, Yeah, Yeah im City-Palast an der Sonnenstraße auf und verschenkt sie an Beatles-Fans. Dabei ist das Interesse so gewaltig, dass sich die ersten Liebhaber bereits in aller Frühe einfinden, obwohl die Kartenverteilung erst um zwölf Uhr Mittag beginnt.
Polizisten in Zivil mischen sich unter die Jugendlichen, um nötigenfalls ordnend einzugreifen. Das Verhalten der adrett und brav gekleideten weiblichen und der - mit den damals modischen, eng geknoteten Krawatten ausstaffierten - männlichen Jugendlichen macht dies aber nicht notwendig. Sollte es zu einem gefährlichen Gedränge kommen, würde ein Lautsprecherwagen bereitstehen, über den man - vom Stadtjugendamt ausgeliehene - Beatles-Platten abspielt, um die Fans vom Kinoeingang wegzulocken. Man will sie dann zur Theresienwiese lotsen, wo genügend Platz zur Umsetzung von Musik in Bewegung vorhanden wäre. So weit kommt es allerdings nicht.
Doch als die Beatles schließlich auf der Leinwand erschienen, kennt die Begeisterung keine Grenzen; Tränen fließen, Schreie ertönen, es wird gestampft, geklatscht und mitgesungen. - Die Beatles sind einfach die Größten.
London * Die Weltpremiere für den Beatles-Film „Help!“ findet im London Pavilion am Picadilly Circus in London statt. In Deutschlands Kinos läuft der synchronisierte Film unter dem Titel „Hi-Hi-Hilfe!“. Der Film ist „hochachtungsvoll dem Andenken an Mr. Elias Howe gewidmet, der 1846 die Nähmaschine erfunden hat“.
Bundesrepublik Deutschland * Der zweite Beatles-Spielfilm „Help!“ startet unter dem deutschen Titel „Hi-Hi-Hilfe!“ in den Kinos. In der von Richard Lester inszenierten Musikkomödie gerät Ringo Starr wegen eines geheimnisvollen Rings ins Visier einer fanatischen Sekte. Teile des Films entstehen im März 1965 im österreichischen Wintersportort Obertauern.
London * Richard O’Briens Musical „The Rocky Horror Show“ feiert im Theatre Upstairs des Royal Court Theatre seine offizielle Uraufführung. Die Studiobühne bietet nur 63 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Regie führt Jim Sharman. Tim Curry spielt Frank N. Furter, Richard O’Brien übernimmt die Rolle des Riff Raff.
Der Erfolg führt die Produktion noch 1973 ins Chelsea Classic Cinema und anschließend ins größere King’s Road Theatre. Erst 1979 zieht sie ins Comedy Theatre im West End um. Die ursprüngliche Londoner Inszenierung bleibt insgesamt rund sieben Jahre auf dem Spielplan und endet am 13. September 1980.
Bray bei Windsor * Unter der Regie von Jim Sharman beginnen die Dreharbeiten zur Kinofassung von Richard O’Briens Musical „The Rocky Horror Show“. Gedreht wird in den Bray Studios und im benachbarten Herrenhaus Oakley Court, das als Kulisse für das Schloss von Dr. Frank N. Furter dient. Der Film erhält den Titel „The Rocky Horror Picture Show“.
London * Im Rialto Theatre feiert „The Rocky Horror Picture Show“ Weltpremiere. Jim Sharman bringt Richard O’Briens Bühnenmusical „The Rocky Horror Show“ auf die Leinwand. Der erhoffte Erfolg bleibt zunächst aus; der Film enttäuscht an den Kinokassen.
Erst mit den Mitternachtsvorstellungen im New Yorker Waverly Theatre ab April 1976 beginnt der Aufstieg zum Kultfilm. Eine wachsende Fangemeinde besucht die Vorstellungen immer wieder, erscheint kostümiert, singt mit und kommentiert die Dialoge. Die Beteiligung des Publikums wird zum Markenzeichen der Vorführungen.
München-Au * Hartmut Hinrichs übernimmt die „Museum-Lichtspiele“ und wandelt es zu einem Spezialkino für Musicalfilme um.
München-Au * Der Schauspieler Hartmut Hinrichs übernimmt die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 und richtet sie als Spezialkino für Musicalfilme neu aus. Nach einem Umbau eröffnet das Filmtheater mit Carol Reeds Musicalverfilmung „Oliver!“ aus dem Jahr 1968.
Der erhoffte Publikumszuspruch bleibt zunächst aus. Zu Vorstellungen von „My Fair Lady“ oder „Funny Lady“ finden sich mitunter nur zwei oder drei Gäste ein. Hinrichs führt das Kino bis zu seinem Tod 1988.
New York * Die New Yorker stürmen die Kinokassen.
Der Film „Rocky Horror Pictures Show“ zieht die Menschen nur so an. Sie Kinobesuch mit Netzstrümpfen und Korsagen.
Sie sprechen die Texte und singen die Lieder mit. Die Fans tanzen synchron mit den Stars auf der Leinwand und machen den Film durch ihr eigenes Einbringen und Zutun noch immer zum absoluten Hit.
Deshalb gehört es auch zum Ritual, sich an der Kinokasse ein Set mit Utensilien zu kaufen, das Reis, Luftschlangen, „Wunderkerzen“ und anderes beinhaltet.
Während der Trauungsszene werfen die Fans mit Reis; wenn Janet und Brad durchs Unwetter stapfen, halten sie sich eine Zeitung über den Kopf und zum Song „There’s a Light“ schwenken sie rhythmisch die „Wunderkerzen“.
München-Au * Betreiber Hartmut Hinrichs lässt den bisherigen Vorführraum der Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 zu einem zweiten Kinosaal umbauen. Im ersten Saal laufen weiterhin Musik- und Tanzfilme.
Das neue Kino 2 wird an Beate Uhse untervermietet und eröffnet am 3. September mit pornografischen Filmen. Diese Nutzung dauert bis April 1977.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 eröffnen einen zweiten Kinosaal. Er entsteht durch den Umbau des bisherigen Vorführraums und wird zunächst an Beate Uhse untervermietet. Während im ersten Saal weiterhin Musik- und Tanzfilme laufen, zeigt Kino 2 bis April 1977 pornografische Filme. Die geprüfte Kinogeschichte nennt keine einzelnen Filmtitel. Beate Uhses Unternehmen erzielt 1976 einen Jahresumsatz von 60 Millionen D-Mark.
München-Au * Im zweiten Saal der Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 läuft mit „Carmen Jones“ erstmals nach der Nutzung als Pornokino wieder ein Film des regulären Kinoprogramms. Die Hauptrollen in Otto Premingers Musicalverfilmung spielen Dorothy Dandridge und Harry Belafonte.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 nehmen „The Rocky Horror Picture Show“ ins Programm. Die Verfilmung des Rockmusicals entwickelt sich zum Kultfilm und bleibt fortan regelmäßig auf dem Spielplan.
Eine treue Fangemeinde macht die Vorstellungen zum Mitmachereignis: Besucherinnen und Besucher erscheinen geschminkt und kostümiert, tragen Netzstrümpfe, Strapse oder Korsagen, sprechen Dialoge mit, singen und tanzen. Zu bestimmten Filmszenen werfen sie Reis oder Toilettenpapier und spritzen mit Wasser. Die Rituale ergänzen das Geschehen auf der Leinwand um eine eigene Vorstellung im Zuschauerraum. Später bietet das Kino an der Kasse passende Mitmachpäckchen an.
Die außergewöhnlich lange Vorführtradition macht die Museum-Lichtspiele über München hinaus bekannt und bringt ihnen später einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde ein.
London * Uraufführung des Films „Das Leben des Brian“ für Großbritannien findet im Plaza Cinema in London statt. Vor dem Kino finden sich Demonstranten ein und singen Kirchenlieder.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße 2 erweitern ihr Filmtheater um einen dritten Saal. Er entsteht in einem ehemaligen Lagerraum. Zur Eröffnung für geladene Gäste läuft „The Rocky Horror Picture Show“. Am 19. September beginnt der reguläre Publikumsbetrieb.
Im selben Jahr erhält der dem Kultfilm gewidmete Saal eine passende Inneneinrichtung. Es ist weltweit das erste Kino, dessen Inneneinrichtung für einen einzigen Film gemacht ist. Die Gestaltung macht den Kinobesuch zum besonderen Erlebnis und unterstützt die ausgelassenen Mitmachrituale des Publikums.
Bis Ende Oktober 1981 wird hier nur die „Rocky Horror Picture Show“ gezeigt.
Freistaat Bayern - München * Der Freistaat Bayern vergibt als erstes Bundesland neben Zuschüssen für Modernisierung eigene Filmtheater-Prämien für herausragende Programmgestaltung.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele kommen - neben weiteren Münchner Filmtheatern - in den Genuss der Filmtheater-Prämie in Höhe von 10.000 DMark. Oberbürgermeister Georg Kronawitter kann den Preis übergeben.
Bundesweit werden 98 Kinos ausgezeichnet. Doch an keinen Ort gehen mehr Auszeichnungen wie an München.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele feiern das 15-jährige Jubiläum ihrer Vorführungen der „Rocky Horror Picture Show“. Der Filmverleih Twentieth Century Fox gratuliert zum Weltrekord im Guinness-Buch der Rekorde. Für die Feier sind vier Vorstellungen um 16 Uhr, 18.15 Uhr, 20.30 Uhr und 22.45 Uhr angekündigt.
München-Au * Der Stadtrat beschließt mit schwarz-grüner Mehrheit den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses in der Zeppelinstraße 41 an Rudolph Moshammer. Sein Konzept sieht folgendermaßen aus: Moshammer will im Valentin-Haus die „längste Theke Münchens“ einrichten. Eine Gaststätte im Vorderhaus mit etwas Wohnraum darüber, ein weiteres Lokal im Bistrostil samt Terrasse, ein Kino oder Theaterraum im Rückgebäude.
München-Au * Ein zusätzlicher Kinoraum wird in den Museum-Lichtspielen eingerichtet. Damit stehen vier Kinosäle zur Verfügung.
München-Au * Ein zusätzlicher Kinoraum wird in den Museum-Lichtspielen eingerichtet. Damit stehen vier Kinosäle zur Verfügung.
München-Au * In den Museum-Lichtspielen an der Lilienstraße 2 eröffnet ein vierter Kinosaal. Zur Eröffnung läuft Robert Altmans Film „Prêt-à-porter“. Damit verfügt das Filmtheater über vier Säle mit insgesamt 276 Sitzplätzen.
München-Au * Der FilmFernsehFonds Bayern zeichnet die Museum-Lichtspiele an der Lilienstraße mit einer Prämie von 15.000 D-Mark aus.
München-Au * Im Kino 2 der Museum-Lichtspiele wird die „Rocky Horror Picture Show“ jeden Freitag und Samstag in der Spätvorstellung gezeigt.
London * Der Kultfilm „The Rocky Horror Picture Show“ wird als „Bester Horrorfilm“ nominiert und in das „National Film Registry“ als bedeutendes Werk der Filmgeschichte aufgenommen.
London * Die „Rocky Horror Picture Show“ kann ihr 50-jähriges Jubiläum seit der Uraufführung in London feiern. Millionen Menschen haben seither diesen Film gesehen.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele beteiligen sich am Münchner Filmfest.
München-Au * Die Museum-Lichtspiele beteiligen sich am „Münchner Filmfest“.
München-Au * Wegen der Corona-Pandemie kann zwischen März und Juni 2020 sowie von November 2020 bis Frühjahr 2021 keine Vorführungen der „Rocky Horror Picture Show“ stattfinden.
London * Der Kultfilm „The Rocky Horror Picture Show“ wird in die „Science Fiction and Fantasy Hall of Fame“ aufgenommen.