Wein prägt den Münchner Getränkehandel
Um 1300
München * Wein ist in Baiern ein verbreitetes Alltagsgetränk. Auf dem Münchner Markt wird neben dem einheimischen „Baierwein“ auch eingeführter Wein angeboten. Weine aus Tirol und dem Etschtal heißen „Welschweine“ oder „Etschweine“, österreichische Weine werden als „Osterweine“ bezeichnet.
Auch „Neckarweine“ aus dem württembergischen Raum gelangen nach München. Ihr Handel ist eng mit dem Salztransport verbunden: Händler bringen Wein nach München und nehmen auf dem Rückweg Salz mit. Dadurch lassen sich Leerfahrten vermeiden und Transportkosten senken. Das Angebot ergänzen kostbare „Südweine“ aus dem Mittelmeerraum.
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